Frühjahrskonzert
Von Musical-Medley bis Marsch

Heek-Nienborg -

Einen kurzweiligen Konzertabend haben der Musikverein und der Kirchenchor St. Cäcilia den Zuhörern im ausverkauften Konzertsaal der Landesmusikakademie am Samstag serviert. Zum Jubiläum – das Frühjahrskonzert fand vor 25 Jahren erstmalig an dieser Stelle statt – führte LMA-Bildungsreferent Bernhard van Almsick charmant und informativ durch das Programm.

Montag, 09.03.2015, 07:03 Uhr

Der Musikverein in Aktion.
Der Musikverein in Aktion. Foto: Martin Mensing

Mit den festlichen und erhabenen Klängen von „Fanfare and Flourishes“ eröffnete der Musikverein den Konzertreigen. Unter der überzeugenden Leitung von Achim Pradel präsentierte das Blasorchester den Klassiker „ Oregon “ von Jacob de Haan. Die Zuhörer wurden auf eine abenteuerliche Zugfahrt durch die faszinierende Landschaft im Nordwesten Amerikas entführt. Ein langsames Thema in Moll, gepaart mit Variationen von Western- und Rockrhythmen und melodiösen Passagen waren einige der Elemente dieser spannenden Reise. Sein beeindruckendes Können zeigte Solotrompeter Niklas Pieper bei „Die Post im Walde“. Fein abgestimmt intonierte der Musikverein den Marsch „Dem Tirol die Treue“, die heimliche Tiroler Landeshymne.

Als harmonisches Ganzes präsentierte sich der Kirchenchor unter der bewährten Leitung von Norbert Rehring. Mit dem Popsong „Wunder gescheh’n“ von Nena, dem neuzeitlichen Kirchenlied „You are mine“ und dem beschwingten „Wenn Zigeuner Hochzeit machen“ von Hans Blum begeisterte der Chor – mit der Klavierbegleitung von Bernhard van Almsick – das Publikum. Die Tenöre Bernhard Roters, Sjacco Siebert und Wilfried Stieler glänzten bei der irischen Volksweise „Es klingt ein Lied“. Das breite Spektrum seines Könnens bewies der Cäcilienchor schließlich noch einmal mit der Zugabe „Chor der Gefangenen“ aus der Oper „Nabucco“ in italienischer Sprache.

Rockige Klänge brachte der Musikverein mit „Cornfield Rock“ von Jacob Haan zu Gehör. Mit dem Medley „Selections from Starlight Express“ erlebten die Zuhörer einen Ausschnitt aus dem wohl rasantesten Musical des Universums. Mit sauberem und akzentuiertem Spiel konzertierte das Blasorchester den von Jerry Nowak gespannten musikalischen Bogen vom Rock‘n‘Roll über Blues bis zum Break-Dance und Country. Rumba, Bossa und Tango gab es bei „Bésame Mucho“ vom mexikanischen Komponisten Consuela Velazquez. Die besondere Würze erhielt die Darbietung des weltbekannten Liebesliedes durch den Solisten Markus Ostendorf mit seinem Akkordeon. Mit dem schmissigen Marsch „Kameraden auf See“ schloss sich der musikalische Reigen.

Den kräftigen Schlussapplaus des begeisterten Publikums konnten die Mitwirkenden als Bestätigung für ihre überzeugende Darbietung und als Lohn für die wochenlange Probenarbeit werten. Erst mit zwei Zugaben wurden die Akteure entlassen.

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