Morgentreff im Kreuzzentrum
Frauen nehmen Männer unter die Lupe

Heek/Nienborg -

„Mein Mann – einmalig anders“, so lautete das Thema beim 13. Morgentreff für Frauen, zu dem das Organisationsteam der Schönstattbewegung am Donnerstag rund 80 Besucherinnen im Kreuzzentrum in Heek begrüßte.

Freitag, 25.09.2015, 18:09 Uhr

Annegret Gausling begleitet Lieder an der Gitarre.
Annegret Gausling begleitet Lieder an der Gitarre. Foto: Angelika Hoof

Der Schönstattbewegung Frauen und Mütter liegt die Entfaltung ihrer Persönlichkeit als Frau sowie die Gestaltung ihrer Beziehungen aus dem Glauben besonders am Herzen.

Mit Schwester Marie-Jeanette Wagner , Annegret Gausling, Bärbel Huber , Inge Issinghoff, Doris Limberg , Theresia Kottig, Margret Sterneberg und Elke Wigger hatten acht Frauen dieser Bewegung den unterhaltsamen Vormittag vorbereitet. Sie nahmen ihre Gäste mit auf die Expedition, den Mann aus verschiedenen Blickwinkeln – in punkto Biologie, Respekt, Kommunikation, Freundschaft und Sexualität – einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Auf humorvolle Weise stiegen die Damen über ein Comedy-Hörspiel mit dem Titel „Blick in den Kühlschrank“ in die Problematik ein. Jeder Frau im Saal kam diese Szene sofort bekannt vor. Schmunzeln machte sich breit. „Was Frau sieht, wird Mann niemals erblicken. Das ist einfach so. Nicht umsonst spricht man von einem Tunnelblick des Mannes und einem Panoramablick der Frau. Damit die Frau ihren Mann versteht, muss sie um seine etwas andere Sichtweise wissen“, erläuterte Schwester Marie-Jeanette.

Ein Grund für die Andersartigkeit des Mannes sei schon durch den biologisch unterschiedlichen Aufbau des Gehirns zu erklären. Darüber hinaus brauche ein Mann Respekt, denn der sei für ihn ein Ausdruck der Liebe. „Das heißt: Wenn eine Frau als Prinzessin behandelt werden möchte, muss sie wiederum ihren Mann als König anerkennen. Das führt in der heutigen Zeit, in der die Frau ebenbürtig ihren Mann steht, zwangsläufig zu Problemen“, berichtete Annegret Gausling.

Auch der Kommunikation zwischen Mann und Frau widmete das Orga-Team seine Aufmerksamkeit. „Frauen reden gerne – und viel. Männer hingegen schweigen lieber vor sich hin. Wie soll die Frau also ihren Mann verstehen, wenn er schweigt?“, brachte Schwester Marie-Jeanette ein weiteres Problem auf den Punkt. Völlig unterschiedlich nähmen Mann und Frau auch ihre Beziehung wahr. „Dem Mann sind gemeinsame Unternehmungen wichtig, bei denen er seine Frau – beispielsweise abends beim Fernsehen – einfach nur an der Seite hat“, meinte Annegret Gausling. Darauf könne die Frau mitunter gut verzichten . . .

Ein Anliegen des Gründers der Schönstattbewegung, Pater Josef Kentenich, war es, den Menschen zu vermitteln, dass Frau und Mann nicht gleichartig seien, aber gleichwertig. „In der Ergänzung von Mann und Frau liegt also offensichtlich das Ganze“, so Schwester Marie-Jeanette Wagner.

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