Gospel-Workshop
In die Herzen und die Beine

Heek-Nienborg -

Oh happy day! Tanzende Füße, wippende Knie und schnippende Finger: Bereits zu den ersten Takten waren die Teilnehmer des Gospel-Workshops dem mitreißenden Musikrhythmus erlegen. Mit Begeisterung probten am Samstag die über 90 Frauen und Männer für das abendliche Chorkonzert in der Aula der Kreuzschule.

Montag, 25.01.2016, 07:01 Uhr

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  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
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  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte

„Gospel geht in die Herzen und in die Beine“, bringt Maria Uesbeck den Musikstil mit afroamerikanischem Ursprung für sich auf den Punkt. Die Nienborgerin ist zum zweiten Mal bei diesem Workshop dabei und „gespannt, was der Tag bringt“. Alois Große-Gehling aus Stadtlohn möchte „etwas Neues ausprobieren“ und hat seinen Freund Hermann Schwerhoff überredet, sich auch anzumelden. Der Borkener sagt: „Ich singe für mein Leben gern“, und hat in diversen Chören bereits einige Erfahrungen sammeln können. Angereist sind auch 14 Damen des „Gospel & Glory“-Chores aus Vreden.

Doch vor den Gesang haben die Dozenten ein paar Freiübungen gesetzt. Auf Zehenspitzen und mit hoch erhobenen Armen werden die Körper gestreckt und gedehnt. „Körperspannung halten!“, bittet Ruth Wilson von der Bühne herab. „Aber das Atmen nicht vergessen.“ Das bringt die erste Reihe zum Kichern. Nach dem Training der Zwischenrippenmuskulatur wird das Zwerchfell auf die kommenden Stunden vorbereitet: „Pf – t – k, pf – t – k“ schnauft der Chor und mit „Mamamama“ die Tonleiter hinauf.

Helmut Jost sitzt als zweiter Dozent am Keyboard und erklärt die Regularien des Workshops. „Wer kennt seine Stimme?“, will er wissen. Für den Sopran schnellen viele Finger in die Höhe, für die Alt-Stimme einige weniger. Bei den Tenören und Bässen sieht es schon einsamer aus. Nur acht Männer haben sich für den Workshop angemeldet. Ramona Lammers, Chorleiterin der Nienborger „Singfonie“, hatte „auf mindestens 20 mehr gehofft“. Nicht so dramatisch findet Helmut Jost das dürftige Ensemble. „Setzt euch einfach nah zueinander, damit ihr euch gut hört.“

Aufgeregt blättern die Männer und Frauen in den Notenbüchern, die sie vorab erworben haben. 15 Lieder für Gospelchöre sind in dem gedruckten Repertoire enthalten. Die meisten davon sind den Sängern unbekannt. „Ihr Lieben“, beruhigt Jost seine Schützlinge. „Wir wollen heute Abend zwar viel miteinander musizieren, aber auf keinen Fall mit Drill darauf hin arbeiten.“ In jahrelanger Erfahrung haben Jost und Wilson ihre eigene Methodik entwickelt. „Wir üben einen Song, bis der zu 70 Prozent sitzt, legen ihn zur Seite, und wiederholen ihn später immer mal wieder.“ Jost ist überzeugt: „Jedes Mal legt ihr dann zehn Prozent Können drauf.“

Mit „Heavently love“ beginnt der erste Song, den Helmut Jost vertont und Ruth Wilson getextet hat. Die spirituellen Texte erinnern daran, dass Gospel auf kirchlicher Musik basiert. Jost weist auf die Besonderheiten des Rhythmus hin. „Ihr müsst gesanglich kleine Päckchen packen.“ Die Silben würden abgehackter gesungen und nicht langatmig tragend. Nacheinander proben die Stimmlagen ihren Beitrag. Helmut Jost und Ruth Wilson geben die Töne vor. Nach jedem Part führt Jost den Chor als Ganzes zusammen. Der mehrstimmige Gesang wirkt kraftvoll und überwältigend. Die Songtexte sind leicht zu merken, die Musik geht ins Ohr. Beim Gospel gäbe es noch eine weitere Besonderheit, verrät Jost. „Ihr müsst euch nicht die Reihenfolge im Lied merken, sondern nur die Teile an sich.“ Zwischen den Strophen und Refrains gibt er kurz vor, welche als nächstes zu singen seien. So kann ein Song variieren. Schnell lernt der Chor, sich auf die Übergänge einzulassen. Die Lieder unterscheiden sich: Es gibt Ein- und Mehrteiler oder Stücke mit wechselndem Tempo. Mit Feuereifer und strahlendem Lächeln arbeiten die gelehrigen Schüler mit.

Helmut Jost ist begeistert: „Wenn ihr so weitermacht, geben wir heute Abend ein Doppelkonzert!“ Halleluja!

Gospel-Workshop

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  • Über 90 Teilnehmer waren beim Seminar dabei, das der Chor „Singfonie“ eingestielt hatte. Foto: Sabine Sitte
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