Denkmalschutz
70 000 Euro für die Fassade des Hohen Hauses

Nienborg -

Regierungspräsident Reinhard Klenke hat am Donnerstag einen Förderbescheid über 70 000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm für die Sanierung des Hohen Hauses übergeben. Empfänger waren Diederik von Bönninghausen, Vorstand der Stiftung Behoud Burg Hohes Haus, sowie Verwalter Lothar von Bönninghausen und Françoise von Bönninghausen.

Freitag, 30.12.2016, 06:12 Uhr

Regierungspräsident Reinhard Klenke (l.) überreichte den Bescheid an Diederik von Bönninghausen.
Regierungspräsident Reinhard Klenke (l.) überreichte den Bescheid an Diederik von Bönninghausen. Foto: Bezirksregierung

Der Regierungspräsident, der noch im Juli auf der Burg gewesen war, freute sich, dass damit ein weiterer Beitrag zur Pflege des Denkmals geleistet wird. „Die beeindruckende Burganlage ist bisher eher ein Insider-Tipp. Das ist eigentlich schade, und daran müssen wir etwas ändern“, sagte Klenke am Donnerstag.

Darüber, dass diese Mittel im Ort investiert werden können und der Fassade des Hohen Hauses und somit auch dem Ortsbild zu Gute kommen, freuten sich auch Gemeinde-Kämmerer Heinz-Gerd Lenfers und Architekt Michael Mauritz.

Die Fördermittel werden für die Instandsetzung des Natursteinmauerwerks der Nordostfassade sowie Arbeiten an den Dachflächen und Fenstern verwandt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 160 000 Euro.

Bereits im Juni hatte die Bezirksregierung das Hohe Haus Nienborg mit 20 000 Euro aus dem Topf für Denkmalförderung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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