Bauausschuss tagt am Mittwoch
Weiter geht‘s an der Mühle

Nienborg/Heek -

Nach dem Ortseingang und dem Platz am Wilden Bernd ist nun das Areal um die Nienborger Mühle an der Reihe: Ab Juni soll auch dieser Platz umgestaltet werden. Dafür wird das Kriegerehrenmal voraussichtlich Ende Mai auf den alten Friedhof am Steinweg versetzt.

Dienstag, 09.05.2017, 00:05 Uhr

Das Kriegerehrenmal in Nienborg soll noch in diesem Monat auf den alten Friedhof versetzt werden. Danach wird mit der Umgestaltung des Mühlenvorplatzes begonnen.
Das Kriegerehrenmal in Nienborg soll noch in diesem Monat auf den alten Friedhof versetzt werden. Danach wird mit der Umgestaltung des Mühlenvorplatzes begonnen. Foto: Mirko Heuping

Dieser letzte Teil des Dorfentwicklungskonzepts steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen, Umwelt und Denkmalpflege. Sie beginnt am morgigen Mittwoch um 18 Uhr im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung.

Das Ehrenmal wird im Einvernehmen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe versetzt, wie es in der Vorlage der Verwaltung heißt. Der Bauausschuss hatte hierfür schon im November vergangenen Jahres grünes Licht gegeben. Auf dem alten Friedhof soll das Ehrenmal dann rechts des bereits vorhandenen Kriegerehrenmals stehen.

Am Mühlenvorplatz soll die Bushaltestelle zurückgebaut werden. Dort, wo das Ehrenmal derzeit steht, soll mehr Platz für Fahrradständer und Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

Ebenso auf der Tagesordnung steht die Sanierung der Turnhalle an der Kreuzschule. In einer vergangenen Sitzung hatte der Haupt- und Finanzausschuss den Architekten beauftragt, zu prüfen, inwieweit eine Galerie auf den Umkleiden sowie eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach möglich sind. Diese Planungen inklusive Kostenschätzungen will der beauftragte Architekt in der Sitzung vorstellen.

Zudem will die Wind 1023 GmbH eine Windenergieanlage in Epe in unmittelbarer Nähe zur Grenze der Gemeinde Heek bauen. Darüber wird der Ausschuss ebenfalls beschließen. Die Gemeindeverwaltung sieht hierfür laut Vorlage keine Bedenken. Die in der Nähe geplanten Windkraftanlagen in Wichum und im Donseler Feld seien von der Anlage nicht berührt.

Schlecht aus sieht es für die zwei Telefonzellen, die es derzeit noch in Heek entlang der Bahnhofstraße gibt. Weil sie nicht mehr benutzt werden, jedoch „laufende Betriebskosten in beträchtlicher Höhe“ verursachen, sollen sie abgebaut werden. Das dürfen Kommunen laut Verwaltung dann beschließen, wenn der Umsatz unter 50 Euro pro Monat sinkt. In Heek lägen die Einnahmen mittlerweile „weit darunter“, die Geräte „weisen fast gar keine Nutzung mehr auf“.

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