Diskussion im Bauausschuss
Neue Probleme am Feuerwehrgerätehaus in Heek

Heek -

Der Anbau ist fertig, doch damit tun sich neue Probleme auf am Feuerwehrgerätehaus in Heek: „Brenzlige Situationen“ habe es gegeben beim ersten Einsatz nach Fertigstellung der Pflasterung um den neuen Anbau, so Ulrich Kösters von der SPD-Fraktion in der jüngsten Bauausschusssitzung.

Montag, 15.05.2017, 17:05 Uhr

Der Anbau am Feuerwehrgerätehaus in Heek ist fertig. Dadurch seien jedoch einige Parkplätze weggefallen, sagte Ulrich Kösters (SPD) im Bauausschuss. Deshalb regte er an, neue Parkplätze auf der Fläche von Hülsta zu schaffen.
Der Anbau am Feuerwehrgerätehaus in Heek ist fertig. Dadurch seien jedoch einige Parkplätze weggefallen, sagte Ulrich Kösters (SPD) im Bauausschuss. Deshalb regte er an, neue Parkplätze auf der Fläche von Hülsta zu schaffen. Foto: Christiane Nitsche

„Wir haben aktuell 18 Parkplätze bei rund 50 Mitgliedern“, so Kösters . Durch den neuen Anbau sei „einiges an Parkplätzen weggefallen“. Sein Urteil: „Die Parkplatzsituation ist nicht passend.“

„Es wäre doch eine Überlegung, ob man auf der gegenüberliegenden Fläche von Hülsta Parkplätze vorsieht, wenn sie in Besitz der Gemeinde übergeht“, so seine Anregung, „um diese Situation zu entschärfen“.

„Hätten wir den Fokus auf Parkplätze geworfen, wäre das Gebäude nicht so groß geworden“, entgegnete Bauamtsleiter Herbert Gausling. Er mahnte zur Geduld. Der Anbau sei eben erst fertiggestellt. „Man muss die Situation beobachten“, sagte er, „und gegebenenfalls Parkplätze kennzeichnen.“ Ob das auf der gegenüberliegenden Fläche möglich sei, „das ist die Frage“, sagte er.

„Im Zuge der Erschließung des Geländes werden wir die Straße Stroot ausbauen“, erklärte Gausling auf Anfrage der Redaktion. Da sei denkbar, dass entlang der Straße Parkplätze geschaffen und markiert würden.

„So konkret habe ich gerade keine Lösung“, sagte Gausling in der Sitzung. „Klar, es sind Parkplätze weggefallen“, räumte er ein. Der Anbau sei aber nicht zuletzt nach den Wünschen der Feuerwehr geplant worden.

Wehrleiter Heinz-Peter Rump erklärte: „Im Moment parken wir querfeldein an der Seite.“ Etwa zehn bis zwölf Parkplätze seien weggefallen. „Wir können schlecht vor den Toren parken“, so der Wehrleiter.

Im Alarmfall laute die Formel für ihn: „Wenn man zehn Leute haben will, muss man 30 alarmieren.“ Und die müssten im Grunde auch alle am Gerätehaus parken können. Rund 40 Parkplätze müsse er eigentlich vorhalten, „so viele wie Sitzplätze auf den Einsatzfahrzeugen.“ Es kämen zwar nicht alle der 51 Aktiven mit dem Wagen zum Einsatz. Aber: „Wir waren mal über 60 Leute, und das werden wir auch wieder durch die Arbeit mit der Jugendfeuerwehr.“

Wehrleiter Rump räumte ein, dass sich das Problem für den Löschzug Nienborg noch viel brisanter darstelle. „Da gibt es drei Parkplätze.“ Außerdem sei das Gerätehaus an einer Durchgangsstraße, wo die Verkehrssicherheit gewährleistet werden müsse. Das Heeker Gerätehaus liegt an einer Sackgasse.

Den Einsatz gefährden würde die aktuelle Situation indes nicht. „Parken können wir“, so Rump. Beim Taubenhaus gebe es Möglichkeiten. Zudem fügte er an: „Rein theoretisch könnte man auf den Aldi-Parkplatz ausweichen.“

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