Arbeiten Mitte Oktober beendet
Drei Stellplätze an der Mühle

Nienborg -

Die Bauarbeiten im Bereich der Wassermühle in Nienborg sind bereits in vollem Gange, nun sollen dort entgegen erster Planungen noch drei Parkplätze entstehen. Das teilte Sabine Nöldemann vom Bauamt der Gemeinde am Mittwoch in der Sitzung des Bauausschusses mit.

Samstag, 30.09.2017, 15:09 Uhr

Noch bis Mitte Oktober wird an der Hauptstraße in Nienborg gearbeitet. Dann soll der Platz vor der Mühle fertig sein. In der ehemaligen Haltebucht für den Bus sollen zudem drei Stellplätze entstehen.
Noch bis Mitte Oktober wird an der Hauptstraße in Nienborg gearbeitet. Dann soll der Platz vor der Mühle fertig sein. In der ehemaligen Haltebucht für den Bus sollen zudem drei Stellplätze entstehen. Foto: Martin Mensing

Eigentlich war geplant, die Bushaltestelle vor der Mühle komplett zurückzubauen und sie etwa 50 Meter weiter südlich zu verlegen. So sollte vor der Mühle mehr Platz geschaffen werden. An der Verlegung der Bushaltestelle ändert sich zwar nichts. Allerdings sollen in diesem Bereich nun drei Stellplätze geschaffen werden. Die Haltebucht soll dafür von 3,3 Meter auf 2,5 Meter eingekürzt werden. Das hatten die Eigentümerin und der Pächter der nahe gelegenen Bäckerei beantragt. Denn derzeit werde von Kunden häufig die Bushaltestelle als Haltebucht genutzt, so Nöldemann. Mehr Kosten bringe die Änderung nicht mit sich, da die zu pflasternden Flächen gleich bleiben. Allerdings werde der Gehweg zwischen den Sitzplätzen an der Bäckerei und dem Parkstreifen auf etwa 1,70 Meter eingekürzt. Die zuvor angedachte Promenade an der Stelle entfällt.

Die Mitglieder des Ausschusses begrüßten die Änderung. „Das ist eine Standortstärkung für die Bäckerei“, sagte Jörg Rosery (CDU).

Zunächst will die Gemeinde allerdings darauf verzichten, die Stellplätze als Kurzzeitparkplätze zu kennzeichnen. „Wir wollen das erst beobachten“, sagte Nöldemann.

Das Kriegerehrenmal befindet sich mittlerweile bereits auf dem alten Friedhof. So wurde mehr Platz für Fahrradständer sowie Sitzgelegenheiten und Beete geschaffen.

Im Bereich des Rastplatzes sind zudem ein Busbordstein, ein Fahrgastunterstand und ein Beleuchtungskabel vorgesehen. Hierbei geht die Gemeindeverwaltung von Mehrkosten in Höhe von 17 000 Euro aus. Bislang waren Gesamtbruttokosten für die Umgestaltung von rund 120 000 Euro vorgesehen. Das Projekt wird mit 65 Prozent der Nettosumme gefördert. Mitte Oktober sollen die Bauarbeiten beendet sein.

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