Kein Zwang zum sozialen Wohnungsbau
Bauherren sollen frei entscheiden

Heek -

Mehrfamilienhäuser sind noch immer die Ausnahme im Ortsbild von Heek, erst recht solche mit Sozialwohnungen. Die SPD wollte das mit einem Antrag ändern, den sie dem Bauausschuss am Mittwoch vorlegte: Investoren, die künftig auf Gemeindegrund ein Mehrfamilienhaus planen, sollten vertraglich verpflichtet werden, 25 Prozent der geplanten Wohnungen für Bürger mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung zu stellen.

Freitag, 22.06.2018, 06:00 Uhr

„Es geht um Filetstücke, die der Gemeinde gehören“, konkretisierte Reinhard Brunsch (SPD ). „Wenn jemand auf einem privatem Grundstück investieren will, kann er das tun, wie er das will.“

Bei der CDU stieß er damit auf taube Ohren. Auch der Bürgermeister wollte sich nicht auf eine Zielmarke festlegen: „Es kann ja sogar sein, dass einer mehr machen will.“ Er unterstützte den Vorschlag der CDU, stattdessen in der Bewertungsmatrix für Bewerber um Grundstücke, Pluspunkte für geplante Sozialwohnungen zu vergeben. „Damit kann ich auch kleine Investoren nach vorne bringen, die sonst mit den großen von außerhalb nicht mithalten können.“ So bleibe der Wettbewerb „viel offener“. Mit der CDU-Mehrheit stimmte der Ausschuss dafür, die Verwaltung Details dazu ausarbeiten zu lassen. Der SPD-Antrag wurde abgelehnt.

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