Bebauungsplan aufgestellt
Fünf neue Bauplätze an der Schöppinger Straße

Nienborg -

In Nienborg soll ein neues Baugebiet mit fünf Bauplätzen an der Schöppinger Straße entstehen. Derzeit wird die Fläche noch landwirtschaftlich genutzt.

Mittwoch, 01.08.2018, 17:44 Uhr

Auf diesem Acker plant die Gemeinde Heek ein neues Baugebiet. Entlang der Schöppinger Straße sollen fünf Bauplätze ausgewiesen werden.
Auf diesem Acker plant die Gemeinde Heek ein neues Baugebiet. Entlang der Schöppinger Straße sollen fünf Bauplätze ausgewiesen werden. Foto: Geodatenbasis Kreis Borken

In Nienborg soll ein neues Baugebiet mit fünf Bauplätzen an der Schöppinger Straße entstehen. Das hatte der Bauausschuss in seiner Sitzung Ende Juni beschlossen. Dafür wurde ein neuer Bebauungsplan aufgestellt, der ab Freitag (3. August) in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht ausliegt.

Der Bebauungsplan gilt für Grundstücke, die südwestlich der Schöppinger Straße und in der Nähe zum Baugebiet Hoffstätte liegen. Insgesamt umfasst der Plan eine Fläche von rund 3500 Quadratmetern. Diese wird derzeit noch als Acker genutzt. Nunmehr soll hier ein Wohngebiet ausgewiesen werden, in dem ähnliche Häuser entstehen wie jene bereits vorhandenen an der Schöppinger Straße. Laut Gemeindeverwaltung soll dort dann die Bebaubarkeit mit Einfamilienhäusern ermöglicht werden. Als Höchstmaß sind in dem B-Plan zwei Vollgeschosse festgesetzt.

Die Gemeindeverwaltung geht nicht davon aus, dass das Wohngebiet die Entwicklung der angrenzenden Tierhaltungsbetriebe negativ beeinflusst. Das schreibt sie in der Vorlage zur Ausschusssitzung, in der über den Bebauungsplan diskutiert wurde. Demnach sei auch mit diesen geplanten Wohngebietsflächen noch „nahezu eine Verdopplung der Tierzahlen“ möglich. Denn die Geruchsimmissionen durch die landwirtschaftlichen Betriebe auf das Wohngebiet lägen deutlich unter dem hierfür zulässigen Wert.

Ab Freitag liegt der Plan bis einschließlich zum 3. September (Montag) in der Gemeindeverwaltung, Zimmer 007, zu den üblichen Öffnungszeiten für jeden zur Einsicht aus. Während dieser Frist können Bürger Bedenken oder Anregungen schriftlich abgeben oder alternativ zur Niederschrift geben. Über diese Stellungnahmen entscheidet später der Gemeinderat in einer seiner Sitzungen. Ebenfalls werden derzeit Stellungnahmen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange eingeholt.

Weil der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt wird, soll auf eine Umweltprüfung verzichtet werden, so die Gemeindeverwaltung.

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