Jasper: Gleiches Recht für alle
Schützenfeste der Frauen auf dem Marktplatz

Heek -

Der Frauenschützenverein St. Elfi darf bei seinen künftigen Schützenfesten den Marktplatz nutzen. Darauf verständigten sich die Ratsmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung. Markus Jasper (CDU) brachte es auf den Punkt: „Gleiches Recht für alle.“

Freitag, 12.10.2018, 19:14 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 19:10 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 19:14 Uhr
Andrea Brüggemann war 2017 die erste Königin des Heeker Frauenschützenvereins St. Elfi.
Andrea Brüggemann war 2017 die erste Königin des Heeker Frauenschützenvereins St. Elfi. Foto: Marina Münstermann

Wie Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff mitteilte, will der Frauenschützenverein künftig alle zwei Jahre sein Schützenfest feiern. 2017 hatten die Frauen das erste Heeker Frauenschützenfest gefeiert. Schützenkönigin bei der Premiere wurde Andrea Brüggemann.

Weilinghoff sagte, dass die Verwaltung geschaut habe, welchen anderen Standort die Gemeinde dem Frauenschützenverein anbieten könne. „Doch es gibt keine Alternative“, stellte der Bürgermeister fest. Die Frauen wollten verständlicherweise Präsenz bei ihrem Schützenfest zeigen, zum Beispiel mit einer Polonaise. Deshalb dürften sie, wie auch die Männer, „unter Auflagen und im rechtlichen Rahmen“ den Marktplatz nutzen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass es wiederholt bei vergangenen Veranstaltungen auf dem Marktplatz zu nächtlichen Lärmbelästigungen gekommen ist. Einige Anwohner hätten sich deshalb an die Verwaltung gewandt, so Weilinghoff.

Aus Sicht der Ratsmitglieder ist nicht das offizielle Ende der Veranstaltungen das Problem, sondern, dass einige, zumeist alkoholisierte Gäste sich noch länger rund um den Marktplatz aufhielten. Das sei nur durch Kontrollen vermeidbar, so die einhellige Meinung im Gemeinderat.

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