Freiwillige Feuerwehr Heek und Nienborg
Jugendfeuerwehr besteht seit einem Jahr – und will Eintrittsalter senken

Heek -

Seit einem Jahr besteht die Jugendfeuerwehr. Jetzt dürfen sie erstmals zum Üben ein Feuer löschen.

Freitag, 09.11.2018, 17:44 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 17:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 17:44 Uhr
Die Jugendfeuerwehrleute arbeiten Hand in Hand. Sebastian Hartmann gibt dem Angriffstrupp Tipps. Während Darius Blomen am Verteiler wartet, zeigt Niko Elkemann, wo es langgeht.
Die Jugendfeuerwehrleute arbeiten Hand in Hand. Sebastian Hartmann gibt dem Angriffstrupp Tipps. Während Darius Blomen am Verteiler wartet, zeigt Niko Elkemann, wo es langgeht. Foto: Rupert Joemann

Niko Elkemann hat das Sagen. Zumindest teilweise. Denn an seiner Seite steht Unterbrandmeister Sebastian Hartmann, der dem Jugendlichen Tipps gibt. Es ist Niko Elkemanns erster Einsatz als Staffelleiter. Er ist an diesem Abend der Chef von fünf anderen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Niko Elkemann gibt die Kommandos. Das gemeinsame Ziel der jungen Kameraden: ihren ersten Brand löschen. Seit einem Jahr besteht die Jugendfeuerwehr. Jetzt dürfen sie erstmals zum Üben ein Feuer löschen.

Jugendfeuerwehrleute in Heek löschen ihren ersten Brand

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  • Ein Jahr besteht jetzt die Jugendfeuerwehr in Heek. Jetzt durfte der Nachwuchs erstmals ein Feuer löschen. Foto: Rupert Joemann
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  • Ein Jahr besteht jetzt die Jugendfeuerwehr in Heek. Jetzt durfte der Nachwuchs erstmals ein Feuer löschen. Foto: Rupert Joemann
  • Ein Jahr besteht jetzt die Jugendfeuerwehr in Heek. Jetzt durfte der Nachwuchs erstmals ein Feuer löschen. Foto: Rupert Joemann
  • Ein Jahr besteht jetzt die Jugendfeuerwehr in Heek. Jetzt durfte der Nachwuchs erstmals ein Feuer löschen. Foto: Rupert Joemann

Helfer der aktiven Wehr haben dazu auf dem alten Hülsta-Gelände ein paar Paletten hingelegt. Nicht einfach lieblos aufeinander gestapelt, sondern so zusammengezimmert, dass sie ein Haus darstellen. Es ist ein nettes Detail, das zeigt, mit welcher Leidenschaft die Kameraden arbeiten.

Die zwei Mädchen und vier Jungen sitzen anfangs vor dem Gerätehaus im Feuerwehrfahrzeug. Jedem Sitz ist eine feste Aufgabe zugeordnet. Der Staffelführer sitzt vorne neben dem fahrenden Maschinisten, hinten die Kameraden für den Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp sowie der Melder. „Jeder muss alles können“, sagt Unterbrandmeister Sebastian Schaten. An diesem Abend fällt der Schlauchtrupp weg, weil nur sieben (mit dem Maschinisten der aktiven Wehr) statt der üblichen vollen Einsatzstärke von neun Leuten das Feuer bekämpfen.

Sebastian Hartmann fragt noch einmal die einzelnen Aufgaben ab. Es herrscht ein strenger Ton. Frage, Antwort – kein großes Palaver. So lernt der Nachwuchs gleich, dass im Einsatz klare Kommandos gelten. Die werden befolgt – nicht mehr und nicht weniger.

Als jeder seinen Platz eingenommen hat, geht‘s los. Kurz zuvor wurde über Sprechfunk das Kommando fürs Anzünden des Palettenhauses gegeben. Ein paar Liter Benzin lassen das Feuer ruckzuck kräftig lodern. Die Kreisleitstelle und die Gemeinde sind vorab informiert worden. So wissen alle bei Anrufen besorgter Nachbarn, dass es sich nur um eine Übung handelt. Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff ist mit dem Fahrrad gekommen und schaut zu.

Am Ziel angekommen steigen die sechs Jugendfeuerwehrleute aus dem Wagen aus. Niko Elkemann lässt seinen Trupp Aufstellung nehmen. Sebastian Hartmann erklärt noch einmal die Reihenfolge der Anschlüsse: Von der Wasserentnahmestelle zum Auto und dann weiter zum Verteiler. „Ihr müsst immer über das Auto gehen“, sagt Hartmann. Es gibt eine Ausnahme: Der Wagen verfügt über einen Wassertank, wie bei der Übung. Um schneller mit dem Löschen beginnen zu können, geht‘s sofort vom Auto aus los. Der Schlauchtrupp erledigt (normalerweise) den Rest später.

Zwei Angriffstrupp mit jeweils zwei Personen greifen das Feuer von einer Seite an. Am Wasserverteiler hockt Darius Blomen und wartet auf Kommandos. Er ist eigentlich Melder und müsste beim Staffelführer stehen. Doch dann könnte niemand den Verteiler bedienen und es käme kein Wasser. Deshalb hat Niko Elkemann den Melder an den Verteiler abkommandiert. „Der Melder macht das, was ihm gesagt wird“, erklärt Sebastian Hartmann. Oft kümmert er sich um Personen. In diesem Fall bedient er den Verteiler.

Es dauert nur wenige Minuten, bis der Trupp das Feuer gelöscht hat. Mit einer Schaufel wird noch einmal geschaut, dass es keine Glutnester gibt.

Dann wird das Wasser gestoppt. „Du hebst die rechte Hand und rufst: Verteiler, Wasser halt.“ „Verstanden“, antwortet Darius Bloemen und wiederholt laut: „Verteiler, Wasser halt.“ „Du musst dein Patschhändchen heben“, weist ihn Hartmann darauf hin, dass er vergessen hat, die Hand zu heben. Darius Bloemen wiederholt das Kommando.

„Wir sollten das öfter durchgehen“, sagt ein Mädchen bei der Nachbesprechung. Dadurch würden die Abläufe klarer. Sebastian Hartmann beruhigt sie: „Das war das erste Mal. Und dafür war das gut. Der Rest kommt mit der Zeit und der Erfahrung.“

Nur eins bemängelt er. Beide Angriffstrupps kamen von der gleichen Seite. „Besser wäre gewesen, ein Trupp wäre von der anderen, der linken Seite gekommen“, so Hartmann.

Nach dem Aufräumen geht‘s zurück zum Gerätehaus. Dort unterrichtet Sebastian Schaten die anderen sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Schulungsraum. Thema: der Aufbau des Erstangriffs auf ein Feuer. In den nächsten Woche dürfen sie dann ihren ersten Brand löschen.

Weitere Infos zur Jugendfeuerwehr

Zwei Mädchen und elf Jungen gehören der Jugendfeuerwehr Heek an. Ab 14 Jahren können Interessierte eintreten. „Im nächsten Jahr wollen wir das Alter auf zwölf Jahre absenken“, sagt Gemeindejugendwart Herbert Lösing. Es gebe schon mehrere Anfragen von Zwölf- und 13-Jährigen. Etwa 20 Jugendliche seien das Ziel für die Jugendfeuerwehr, so Herbert Lösing. Die Jugendlichen treffen sich jeden ersten und dritten Montag im Monat um 18 Uhr im Gerätehaus. Dabei dreht sich nicht alles um die Feuerwehrarbeit. So unternehmen die Jugendlichen auch andere Freizeitaktivitäten wie Schwimmen oder Zelten. Im kommenden Jahr soll ein Freizeitpark besucht werden. Informationen erteilt Herbert Lösing, 0163 3696857.

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