Parksituation auf der Burg ist unbefriedigend
Zu wenig Parkplätze für zu viele Autos

Nienborg -

Die Parkplätze auf der Burg in Nienborg sind rar gesät. Doch viel Raum für weitere Stellplätze gibt es auf der Burg nicht mehr. Daher müssen wohl bereits kleine Veränderungen genügen, um dem immer wieder auftretenden Parkchaos dort Herr zu werden.

Dienstag, 04.12.2018, 17:34 Uhr aktualisiert: 04.12.2018, 17:36 Uhr
Ein paar Parkplätze sind direkt vor der Kirche vorhanden. Doch sind diese voll, stehen die Autofahrer schnell vor einem Problem.
Ein paar Parkplätze sind direkt vor der Kirche vorhanden. Doch sind diese voll, stehen die Autofahrer schnell vor einem Problem. Foto: Meiring

Die Parkplätze auf der Burg in Nienborg sind rar gesät – vor allem dann, wenn schlechtes Wetter ist und viele einen Gottesdienst besuchen. Deshalb war die Verwaltung zuletzt beauftragt worden, ein Parkraumkonzept für den Bereich zu entwickeln. Doch viel Raum für weitere Stellplätze gibt es auf der Burg nicht mehr. Daher müssen wohl bereits kleine Veränderungen genügen, um dem immer wieder auftretenden Parkchaos dort Herr zu werden. Das zeigte die Diskussion des Themas in der vergangenen Bauausschusssitzung. Dort hatte die Verwaltung die Bestandsaufnahme präsentiert.

„Unter Einschluss der Landesmusikakademie haben wir 130 Parkplätze“, erläuterte Bauamtsleiter Herbert Gausling. Doch bislang stellen nur wenige ihr Auto auf dem großen Parkplatz an der Bischof-Hermann-Straße ab. Am Steinweg dagegen gibt es aktuell ebenfalls nur eine Handvoll Stellplätze. „Hier stehen wir noch im Gespräch mit einem Eigentümer“, sagte Gausling – würde dieser seine Fläche der Gemeinde verkaufen, könnten dort ein paar weitere Plätze geschaffen werden.

Auf der Burg selbst dagegen lassen sich laut Verwaltung kaum noch weitere Parkplätze ausweisen. Denn es müsse sowohl die Durchfahrt der Müllfahrzeuge als auch jene der Rettungswagen gewährleistet bleiben. „Wiederholt war in den vergangenen Wochen feststellbar, dass aufgrund der Parksituation ein Durchkommen der Rettungskräfte nicht mehr möglich war“, hieß es vonseiten der Gemeinde. Allerdings habe sie bislang davon abgesehen, während Messen und Beerdigungen Verstöße gegen die Verkehrsordnung zu ahnden.

Einzige Möglichkeit für weitere Stellplätze sei der Bereich vor dem Langen Haus. „Die grüne Fläche vor der Kirche dagegen ist nicht für Parkplätze geeignet“, so Gausling.

Aus der Sicht der Verwaltung ist es daher zielführend, „mindestens für den Bereich der Stellplätze am Wilden Bernd und in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Peter und Paul eine Parkraumbewirtschaftung einzuführen“, schreibt sie in der Sitzungsvorlage. Gausling stellte die Idee in den Raum, die Parkdauer möglicherweise auf drei Stunden zu beschränken.

Auf Grundlage der Bestandsaufnahme will die Gemeinde nun zunächst ein Gespräch mit den Anliegern führen, insbesondere mit der Kirche. Wie es dann weitergeht, ist noch unklar.

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