Neue Stelle ab 1. Juli
Bernhard van Almsick verlässt die LMA im Sommer

Nienborg -

Bernhard van Almsick verlässt die Landesmusikakademie. Auf ihn wartet eine neue Herausforderung in Süddeutschland.

Freitag, 11.01.2019, 20:00 Uhr
Bernhard van Almsick wird neuer Geschäftsführer des Hohner-Konservatoriums in Trossingen.
Bernhard van Almsick wird neuer Geschäftsführer des Hohner-Konservatoriums in Trossingen. Foto: Sarah Koska

Bernhard van Almsick verlässt die Landesmusikakademie. Zum 1. Juli wird er neuer Geschäftsführer des Hohner-Konservatoriums in Trossingen. „Mich reizt die neue Aufgabe und auch der Umzug nach Süddeutschland“, sagt Bernhard van Almsick, der derzeit noch mit seiner Frau Helen in Legden wohnt.

Am 1. April 1997 hatte Bernhard van Almsick seine Tätigkeit als Bildungsreferent bei der Landesmusikakademie (LMA) begonnen, dort ist er seitdem für die inhaltliche Planung der akademieeigenen Kurse, die Dozentenauswahl und den Ablauf der Seminare verantwortlich. Dabei hatte er in der Vergangenheit auch schon einige Dozenten des Hohner-Konservatoriums kennengelernt.

Der Weggang im Sommer nach 22 Jahren werde ihm nicht leicht fallen, erzählt van Almsick: „Ich gehe mit einem lachenden und weinenden Auge.“ Eigentlich hatte der 56-Jährige einen solchen Jobwechsel nicht mehr geplant, „aber plötzlich hat sich diese neue Herausforderung ergeben.“ So bleiben ihm noch rund zehn Jahre, um am Hohner-Konservatorium als Geschäftsführer etwas zu gestalten, wie er sagt. Mit seinem Amtsantritt im Sommer wird der Geschäftsführerposten dort von einer 50-Prozent-Stelle zu einer 100-Prozent-Stelle aufgestockt.

An dem Hohner-Konservatoriums werden Musikpädagogen mit dem Hauptinstrument Akkordeon ausgebildet. In dieser Woche hatte sich Bernhard van Almsick bei einem Besuch in Trossingen bereits den dortigen Medien vorgestellt. In seiner neuen Funktion will er laut Schwäbischer Zeitung das Profil des Konservatoriums schärfen und dessen Markenkern als „das“ Ausbildungsinstitut für Akkordeonlehrer stärken. Bernhard van Almsick hat nach eigenen Angaben schon immer einen besonderen Bezug zum Akkordeon gehabt. „Mein Vater hatte ein Hohner-Akkordeon und die Firma Hohner ist mir von Kind auf ein Begriff gewesen“, wird er von der Schwäbischen Zeitung zitiert.

Van Almsicks Nachfolger an der LMA steht noch nicht fest. Die Akademie startet nach eigenen Angaben nun mit der Suche.

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