„Gemeinde aktuell“
Auch 2019 viele Herausforderungen

Heek -

Das vergangene Jahr hat viele Neuerungen und Veränderungen in der politischen Gemeinde gebracht. Vieles davon strahlt in das neue Jahr. Genau dafür interessierten sich Heeker Bürger, die am Sonntag das Angebot der KAB St. Josef Heek im M3-Hotel wahrnahmen. Unter dem Motto „Gemeinde aktuell“ stellte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff bereits begonnene und geplante Projekte vor.

Montag, 14.01.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 18:34 Uhr
Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff stellte aktuelle Projekte der Gemeinde vor, ging aber auch auf viele Fragen der Gäste ein. Zu Beginn überreichte KAB-Vorsitzender Christian Hilbring eine 500-Euro-Spende an die Hospizgruppe.
Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff stellte aktuelle Projekte der Gemeinde vor, ging aber auch auf viele Fragen der Gäste ein. Zu Beginn überreichte KAB-Vorsitzender Christian Hilbring eine 500-Euro-Spende an die Hospizgruppe. Foto: Elvira Meisel-Kemper

Christian Hilbring, Vorsitzender der KAB, leitete mit einer Spendenübergabe an Christa Samberg und Ingrid Göcke (Hospizgruppe Heek) die Veranstaltung ein. „500 Euro können wir heute in bar als Erlös aus dem Weihnachtsmarkt überreichen“, so Hilbring.

„Der Haushalt für 2019 ist noch nicht verabschiedet. Das machen wir endgültig im Rat“, schränkte Weilinghoff zu Beginn die definitiven Aussagen für die nahe Zukunft ein. Die Schmutzwassergebühr werde steigen, da die Messmethoden immer genauer und teurer würden. Die Abfallgebühren würden auch in Zukunft weiter steigen. Dagegen helfe nur die konsequente Vermeidung von Abfall, wie es das Land NRW jetzt endlich in die Wege geleitet habe. Weilinghoff verwies für genauere Zahlen auf den gerade erschienenen „Heimat- und Rathausspiegel“.

Mit Blick auf die Gründung der Bürgerstiftung Heek im Januar 2018 lobte er das ehrenamtliche Engagement und warb gleichzeitig für ehrenamtlichen Einsatz der Bürger: „Ohne das Ehrenamt funktioniert unsere Gesellschaft nicht.“

Ein großes Problem stelle der Sportplatz in Nienborg dar, da er nach zwei Tagen Regen bereits nicht mehr benutzbar sei, so Weilinghoff. „Klärungsgespräche mit Fachunternehmen sind bereits in die Wege geleitet. 500 000 bis 700 000 Euro für die Anlage eines Kunstrasens sind natürlich eine Stange Geld. Da sind auch die Vereine bei der Einigung über eine Lösung gefragt“, so Weilinghoff. Ein Besucher sah in dem verdichteten Sand im Untergrund den Grund für die Nässebildung. Eine Lösung hatte Weilinghoff nicht parat: „Ich bin kein Bauingenieur.“

Weitere erfolgreiche Aktionen aus 2018 – Umwelt-Tag, Jahrmarkt-Party, Präsentation von Heeker Firmen auf dem Düstermühlenmarkt, Glasfaserausbau oder Münsterland-Giro – werden auch 2019 stattfinden, so der Bürgermeister. Ungewiss sei noch der Erhalt des Spänebunkers auf dem ehemaligen Hülsta-Gelände. „Er wird wohl leider dem Abriss zum Opfer fallen, es sei denn, es kommen Vorschläge dazu“, so Weilinghoff. Vor allem werde die Gemeinde weiterhin die Feuerwehr unterstützen. Der Betrag soll auf 120 000 Euro in 2019 – das Vierfache der bisherigen Unterstützung – aufgestockt werden.

Auch ein Regionale-Projekt, um alternative Wohnformen in Heek und Nienborg zu schaffen, werde weiterhin verfolgt. Positiv wertete Weilinghoff, dass die Caritas am Gabelpunkt 18 Tagespflegeplätze einrichten wolle. Damit werde das bisher vorhandene Angebot in Heek erweitert.

Der Ausbau der Radwege, die kreisübergreifende Anbindung an den Nahverkehr und die notwendige Sanierung einiger Straßen waren weitere Themen. Vor allem die Kosten dafür und die Beteiligung der Anwohner über die Anliegergebühren zogen sich durch die Diskussionen. „Auch in diesem Punkt streben wir Gerechtigkeit an“, versuchte Weilinghoff zu besänftigen.

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