Traditionell in der Niestadt
Maifeier fällt wahrscheinlich aus

Nienborg -

Die traditionelle Maifeier in der Niestadt fällt in diesem Jahr voraussichtlich aus. Denn nicht nur beim RW Nienborg fehlen hierfür die Helfer, sondern auch beim Heimatverein.

Montag, 28.01.2019, 18:00 Uhr
Grübelnd sitzt Paul Advena auf einer Bank an der Mühle. Die geplante Bronze-Skulptur wurde als Modell bereits im Gemeinderat vorgestellt. Der Heimatverein Nienborg übernimmt die Finanzierung des 22 000 Euro teuren Projekts.
Grübelnd sitzt Paul Advena auf einer Bank an der Mühle. Die geplante Bronze-Skulptur wurde als Modell bereits im Gemeinderat vorgestellt. Der Heimatverein Nienborg übernimmt die Finanzierung des 22 000 Euro teuren Projekts. Foto: Mareike Meiring

Die traditionelle Maifeier in der Niestadt fällt in diesem Jahr voraussichtlich aus. Das teilte Theo Franzbach, Vorsitzender des Heimatvereins Nienborg, während der Jahreshauptversammlung des Vereins am Sonntag den Mitgliedern mit.

„Aus Personalmangel kann sich RW Nienborg zukünftig nicht mehr an der Maifeier beteiligen. Aus dem gleichen Grund muss der Heimatverein Nienborg in diesem Jahr auf die Maifeier verzichten. Seit September 2018 suchen wir intensiv nach Interessenten für diese Veranstaltung. Leider können wir heute noch keine Lösung anbieten“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Zudem erklärte Franzbach, dass er am 3. Mai 2020 den Vorsitz des Heimatvereins Nienborg abgeben werde.

Ausreichend ehrenamtliche Kräfte haben sich für die Vorbereitung der Jubiläumsfeier am 19. April 2020 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Heimatvereins gemeldet. 14 Mitglieder haben sich bereit erklärt, im Festkomitee mitzuarbeiten. Unter anderem ist geplant, eine Jubiläumsfestschrift herauszugeben. „Viele Dinge, die unseren Ort heute prägen, sind auf Initiativen des Heimatvereins entstanden“, sagte Franzbach. Das Heimat- und Bürgerhaus Hugenroth, der Wilde Bernd, die Geschichtsstele im Ossenkamp, die Lepra-Stele in der Bült sowie der Mai- und Geschichtsbaum seien herausragende Beispiele des Engagements der Vereinsmitglieder, so Theo Franzbach.

Johannes Buss hielt während der Jahreshauptversammlung einen Vortrag über den Heimatdichter Paul Advena. Der Heimatverein möchte eine lebensgroße Figur auf dem Platz an der Mühle aufstellen. Die Kosten sind mit 22 000 Euro kalkuliert. Die Bronze-Skulptur soll auf einer der vorderen Bänke sitzen und nachdenklich über die Dinkel zur Mühle schauen.

Bei den Wahlen votierten die Mitglieder einstimmig für eine Wiederwahl der zur Wahl stehenden Vorstände. So gehören Bernfried Berteling, Johannes Buss, Helmut vom Hove, Fritz Meister, Werner Mieling und Karl Vinkelau weiter dem Vorstand an. Neu in den Vorstand gewählt wurden Marianne Schultejan und Werner Nacke. Auch diese Wahl erfolgte einstimmig, genauso wie die des Kassenprüfers Ludger Reinders. Er folgt auf Rudolph Heemann, der turnusgemäß ausschied.

Die nächsten Termine des Heimatvereins

Der Heimatverein bietet demnächst folgende Veranstaltungen an: 3. Februar (Sonntag): Wintergang, 14 Uhr, Heimathaus 17. März (Sonntag): Feldpostbriefe Nienborger Soldaten, Vortrag von Johannes Buss, 17 Uhr, Heimathaus 23. März (Samstag): Teilnahme am Umwelttag der Gemeinde 27. März (Mittwoch): Planung der Radtouren-Saison 2019 14. bis 16. Juni (Freitag bis Sonntag): Drei Tage per Rad zwischen dem Veluwemeer, Apeldoorn und Deventer zum Selbstkostenpreis von 260 Euro (Doppelzimmer, Halbpension), nur für Mitglieder. Anmeldungen bei Theo Franzbach,02568 934545.

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