Schulausschuss
Kreuzschule plant zweite Bläserklasse

Heek -

Lehrer Jörg Hilpert ist durchweg zufrieden mit dem Start der Bläserklasse an der Kreuzschule. Nun denkt er bereits übers nächste Schuljahr nach.

Montag, 11.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 18:02 Uhr
Ihren ersten Auftritt hatte die Bläserklasse jetzt vor den Mitgliedern des Schulausschusses in der Aula der Kreuzschule.
Ihren ersten Auftritt hatte die Bläserklasse jetzt vor den Mitgliedern des Schulausschusses in der Aula der Kreuzschule. Foto: Mareike Meiring

Lehrer Jörg Hilpert ist durchweg zufrieden mit dem Start der Bläserklasse an der Kreuzschule – eine normale Schulklasse, in der alle Schüler für zwei Jahre ein Blasinstrument lernen. Oder zumindest fast alle Schüler: 18 der 24 Kinder aus der Klasse 5b haben sich für ein Blasinstrument entschieden, die restlichen sechs begleiten sie während der Orchesterprobe an den Keyboards und am Schlagzeug. Davon berichtete der Lehrer jetzt im Schulausschuss.

Die Instrumente haben die Schüler selbst ausgesucht. Dabei sind Querflöten, Saxofone, Trompeten und Posaunen. In Gruppen bekommen die Schüler nun mittwochs Instrumentalunterricht von einem Lehrer der Musikschule Ahaus, donnerstags findet die gemeinsame Orchesterprobe statt. Ziel dieses Angebotes ist es, langfristig an der Kreuzschule eine Big Band einzurichten, wie Hilpert sagte. So sollen die Schüler auch nicht nach der sechsten Klasse einfach „fallen gelassen“ werden: Stattdessen sollen sie in der siebten Klasse die Möglichkeit bekommen, als AG in eine sogenannte „Vor-Big-Band“ zu gehen, bevor ab der achten Klasse der Eintritt in die Big Band möglich sein soll. „Und wir haben natürlich auch den Wunsch, dass die Kinder den örtlichen Musikvereinen beitreten“, so Hilpert. Die Instrumente bleiben im Besitz der Gemeinde. Sie wurden 2018 von der Gemeinde Heek (6300 Euro) sowie der Sparkassenstiftung (5500 Euro) finanziert.

Bleibt das Interesse auch weiterhin hoch, soll es zum Schuljahr 2019/2020 noch eine weitere Bläserklasse geben. „16 Anmeldungen sind die unterste Grenze“, sagte der Lehrer. Im Haushaltsentwurf 2019 sind hierfür 10 000 Euro eingeplant.

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