Planungen für KAB-Lager
Neubau statt Sanierung

Heek -

Der nächste Schritt zum neuen KAB-Lager ist gemacht. Der Sportausschuss stimmte in seiner Sitzung dafür, die Planungen für ein Lagergebäude am jetzigen Standort voranzutreiben. Aber anders als zunächst gedacht.

Dienstag, 19.02.2019, 16:00 Uhr
Das Lager der KAB, das sich im ehemaligen Tennisvereinsheim befindet, verkommt zunehmend. Daher schlug die Verwaltung nun vor, das Gebäude abzureißen und eine neue Halle zu errichten.
Das Lager der KAB, das sich im ehemaligen Tennisvereinsheim befindet, verkommt zunehmend. Daher schlug die Verwaltung nun vor, das Gebäude abzureißen und eine neue Halle zu errichten. Foto: Mareike Meiring

Der nächste Schritt zum neuen KAB-Lager ist gemacht. Der Sportausschuss stimmte in seiner jüngsten Sitzung dafür, die Planungen für ein Lagergebäude am jetzigen Standort am Dinkelstadion voranzutreiben. Im nächsten Haupt- und Finanzausschuss am 27. Februar (Mittwoch) soll dann eine konkrete Kostenschätzung vorliegen.

Bereits im September vergangenen Jahres war das Lager der KAB St. Josef Heek Thema im Bauausschuss. Der Verein hatte zuvor einen Antrag auf Kostenübernahme für einen Neu- oder Umbau gestellt. Aktuell befindet sich das Lager im alten Tennisvereinsheim am Dinkelstation, die alten Umkleiden und Sanitärräume wurden zu Lagerräumen umgebaut. Doch mittlerweile schimmelt und mufft es dort, „auch die Wänden fangen an zu bröckeln“, sagte der KAB-Vorsitzende Christian Hilbring jetzt im Sportausschuss. Und die Situation werde von Mal zu Mal schlechter.

Also fragte die Gemeinde auch bei anderen Vereinen an, inwiefern Lagerbedarf bestehe. Insbesondere der Tennisverein meldete hier Interesse an. „Benötigt wird dem Grunde nach eine Kalthalle mit circa 200 Quadratmetern Grundfläche, die teilweise vom Tennisverein genutzt wird“, hieß es hierzu in der Verwaltungsvorlage. Doch diese Kalthalle soll nicht etwa in dem alten Heim entstehen. Stattdessen schlug die Verwaltung vor, das ganze Gebäude abzureißen und eine neue Halle zu bauen. Denn die aktuellen Räumlichkeiten seien zu verwinkelt, sagte Bauamtsleiter Herbert Gausling. Zudem soll die neue Halle nach ersten Planungen etwas versetzt entstehen, damit ein einfacheres Be- und Entladen möglich ist. Die Kosten für Abriss und Neubau bezifferte Gausling nach ersten Schätzungen auf 100 000 Euro. Sanitäranlagen oder ein Aufenthaltsraum soll es in der Stahlhalle nicht geben, ebenso wenig wie eine Heizung.

Auf Nachfrage des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Hermann-Josef Schepers sagte der KAB-Vorsitzende Hilbert in der Sitzung, er könne sich vorstellen, dass der Verein 30 Prozent der Kosten übernehme – „durch Eigenleistung und Spendengelder“, sagte Hilbring.

„Das ist doch ein faires Angebot“, kommentierte das wenig später Jörg Rosery (CDU). Auch die SPD-Fraktion signalisierte, dass sie die Maßnahme unterstütze. „Wir sollten die Verwaltung beauftragen, den Plan zu konkretisieren und die genauen Kosten zu ermitteln“, sagte Reinhard Brunsch (SPD). Dafür votierten alle Ausschussmitglieder.

Im nächsten Haupt- und Finanzausschuss soll der Antrag dann mit konkreter Kostenkalkulation erneut auf der Tagesordnung landen.

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