Vergünstigungen für Ehrenamtliche
Erst ein privater Partner für die Ehrenamtskarte

Heek -

Noch sind die Vergünstigungen eher dürftig, die potenzielle Inhaber einer Ehrenamtskarte in Heek erwarten können. Von privaten Unternehmen gab es erst eine Rückmeldung.

Montag, 18.02.2019, 18:00 Uhr
Die Ehrenamtskarte soll Ehrenamtlichen bestimmte Vergünstigungen ermöglichen.
Die Ehrenamtskarte soll Ehrenamtlichen bestimmte Vergünstigungen ermöglichen. Foto: ehrensache.nrw.de

Noch sind die Vergünstigungen eher dürftig, die potenzielle Inhaber einer Ehrenamtskarte in Heek erwarten können. „Die Rückmeldungen für mögliche Partner trudeln bisher eher schwerfällig ein“, sagte Jürgen Lammers von der Gemeindeverwaltung jüngst in der Sitzung des Kulturausschusses.

Bei der landesweit gültigen Ehrenamtskarte haben Inhaber die Möglichkeit, Vergünstigungen von öffentlichen und privaten Anbietern nicht nur aus der Gemeinde Heek, sondern über die Ortsgrenzen hinaus in Nordrhein-Westfalen in Anspruch zu nehmen. Im Januar hatte die Gemeinde die Suche nach Partnern gestartet. Bisher ist erst eine Rückmeldung eingegangen, jene von der Ferienwohnung Zum Rosengarten, die Inhabern einen Rabatt von zehn Prozent bei einer Wochenbuchung gewährt.

Eine Karte beantragen können in Heek zukünftig Ehrenamtliche, die mindestens fünf Stunden in der Woche in Heek engagiert sind – und das seit mindestens zwei Jahren. Jene, die dafür eine pauschale Aufwandsentschädigung enthalten, sind ausgeschlossen. Die Laufzeit soll sich an den Jahren ehrenamtlichen Engagements orientieren. Einen festen Stichtag für die Kartenausgabe soll es nicht geben.

Welche Tätigkeiten als würdigendes Ehrenamt zu betrachten sind, will die Kommune nicht konkret festlegen. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Hermann-Josef Schepers (SPD) regte an, dass in strittigen Fällen der Verwaltungsvorstand entscheidet – und nicht der Bürgermeister, wie es zunächst in der Vorlage stand. Dem stimmten alle Ausschussmitglieder zu.

Auch die Gemeinde will den Kartenbesitzern Vergünstigungen anbieten, zum Beispiel bei Kulturveranstaltungen. Der sachkundige Bürger Hendrik Wolbeck (CDU) schlug vor, Karteninhabern ein Vorkaufsrecht für Veranstaltungen in Heek einzuräumen, etwa bei Atze Schröder. Diese Idee soll ebenfalls mit aufgenommen werden.

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