Sanierung der Doppelturnhalle an der Kreuzschule
Als erstes gibt es neue Umkleiden

Heek -

Erst sind die Umkleiden dran, dann die Toiletten, dann voraussichtlich die Sporthalle und der neue Multifunktionsraum: So einiges muss an der Doppelturnhalle der Kreuzschule gemacht werden. Und das kostet eine Menge Geld.

Montag, 25.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 26.02.2019, 17:44 Uhr
Die Sanierung der Turnhalle der Kreuzschule wird teuer. Deshalb hofft die Gemeindeverwaltung, dabei auf Fördermittel zurückgreifen zu können. Für die neuen Umkleiden, die in diesem Jahr kommen sollen, bedient sie sich der Kredite aus dem NRW-Programm „Gute Schule 2020“ in Höhe von 120 000 Euro. Ebenfalls soll es neue Sanitäranlagen geben sowie einen neuen Multifunktionsraum.
Die Sanierung der Turnhalle der Kreuzschule wird teuer. Deshalb hofft die Gemeindeverwaltung, dabei auf Fördermittel zurückgreifen zu können. Für die neuen Umkleiden, die in diesem Jahr kommen sollen, bedient sie sich der Kredite aus dem NRW-Programm „Gute Schule 2020“ in Höhe von 120 000 Euro. Ebenfalls soll es neue Sanitäranlagen geben sowie einen neuen Multifunktionsraum. Foto: Rupert Joemann

Für die Sanierung der Umkleiden und Sanitäranlagen sind bereits 120 000 Euro in den aktuellen Haushaltsentwurf eingeplant. Schon vor den Sommerferien soll damit begonnen werden, damit der Schulbetrieb so wenig wie möglich gestört wird. Hierfür will sich die Gemeinde der Kredite aus dem NRW-Programm „Gute Schule 2020“ bedienen, die sie nicht zurückzahlen muss.

Deutlich teurer wird dagegen wohl die Sanierung der Sporthalle und der Anbau eines neuen Multifunktionsraums werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde hierfür einen Förderantrag gestellt und gehofft, Unterstützung aus dem Programm „Integrationspakt soziale Integration im Quartier NRW“ zu bekommen. Dabei wurde das Projekt allerdings nicht berücksichtigt, da vorwiegend Anträge aus dem Jahr 2017 bewilligt wurden. Weil das Förderprogramm in diesem Jahr jedoch neu aufgelegt werden soll, wird auch die Gemeinde Heek erneut einen Antrag stellen. Allein die Kosten für die Erweiterung der Halle um einen Multifunktionsraum schätzt die Gemeindeverwaltung auf über 640 000 Euro. Nicht darin enthalten sind die Kosten für die Sanierung der mehr als 40 Jahre alten Sporthalle, die die Verwaltung aktuell mit rund 1 250 000 Euro angibt.

Die Verwaltung schlug zur Sitzung des vergangenen Bauausschusses vor, im aktuellen Haushalt zusätzlich einen Planungsansatz in Höhe von 120 000 Euro für die Sanierung der Sporthalle einzuplanen. „Darüber hinaus sollte für 2020 eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 1 000 000 Euro eingeplant werden, um im Falle einer Bewilligung von Fördermitteln bereits entsprechende Maßnahmen umsetzen zu können“, hieß es in der Sitzungsvorlage. Diese Vorschläge der Verwaltung beschlossen die Ausschussmitglieder einstimmig.

Susanne Weilinghoff (CDU) regte zudem an, die Halle so auszustatten, dass sie im Katastrophenfall als Notfallzentrum dienen könne – mit einen Notstromaggregat und einer autarken Heizung. Eine große Mensa sowie Sanitäranlagen gebe es dort bereits. „So könnte man mit kleinem Aufwand für die Bevölkerung großen Nutzen schaffen“, sagte Weilinghoff. Diesen Vorschlag empfand Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff als „gute Idee“, die die Verwaltung in den weiteren Planungen berücksichtigen werde. Bauamtsleiter Herbert Gausling ergänzte, dass die technische Feinplanung zwar erst später gemacht werde, aber dort eine Notstromversorgung zu planen, sei „relativ problemlos möglich“. Eine autarke Heizung gebe es bereits

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