Situation an der Eper Straße
Straßenausbau mitsamt Fahrradweg

Nienborg -

Gleich zweimal ging es um die Radfahrer in der vergangenen Sitzung des Heeker Gemeinderats. Zum einen um die Markierung des Radwegs auf der Eper Straße, die zurzeit auf Höhe der Einmündung Achter de Stadt endet. Zum anderen ging es um eine „gefährliche Ecke“ an der Bischof-Hermann-Straße, wo der Radweg ebenfalls abrupt endet.

Montag, 18.03.2019, 09:00 Uhr
Die Markierung für Fahrradfahrer auf der Eper Straße endet derzeit auf Höhe der Tierarztpraxis. Das war Thema in der vergangenen Ratssitzung.
Die Markierung für Fahrradfahrer auf der Eper Straße endet derzeit auf Höhe der Tierarztpraxis. Das war Thema in der vergangenen Ratssitzung. Foto: Rupert Joemann

Gleich zweimal ging es um die Radfahrer in der vergangenen Sitzung des Heeker Gemeinderats. Zum einen hatte die SPD-Fraktion beantragt, die bereits angelegte Markierung des Fahrradweges auf der Eper Straße fortzuführen. Zunächst bis zum Ortsausgang, dann weiter bis in die Bauerschaft Wext, „oder sogar bis nach Epe “, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Reinhard Brunsch .

Bereits mehrfach hatte Hermann Mers ( CDU ) in den vergangenen Sitzungen auf die unbefriedigende Situation für Radfahrer auf der L 574 von Nienborg nach Epe hingewiesen. Da Straßen-NRW hier laut Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff keinen Handlungsbedarf sieht, hatte Weilinghoff angekündigt, eventuell gemeinsam mit der Stadt Gronau nach einer Lösung zu suchen.

Hauptsächlich ging es nun aber um die Situation innerhalb des Ortes. Im Zuge des Ausbaus der Ochtruper Straße sowie einiger Maßnahmen an der Eper Straße waren dort neue Markierungen für Radfahrer auf beiden Seiten entlang der Fahrbahn entstanden. Diese enden aktuell jedoch an der Einmündung Achter de Stadt. Das wollte die SPD-Fraktion mit ihrem Antrag ändern.

Jörg Rosery und Mario Strehlow (CDU) wiesen darauf hin, dass es bereits einen Ausbauplan für die Eper Straße bis zur Firma Cramer gebe, der seinerzeit jedoch wegen der Kosten zurückgestellt wurde. „Das kann man ja besser in einem Rutsch machen“, meinte Rosery. Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff zeigte sich offen dafür, den Straßenausbau „gerne in Zukunft noch weiterzuentwickeln“, das sei ja auch grundsätzlich die Idee gewesen. „Die Detailplanungen müssten wir dann aber noch einmal besprechen“, so Weilinghoff. „Dann machen wir das so“, meinte Reinhard Brunsch mit Bezug auf den weiteren Ausbauplan. „Dann müssen Sie das auch so in den Antrag schreiben“, entgegnete Walter Niemeyer (CDU).

In diesem Jahr sei das jedoch nicht mehr umzusetzen, machte Weilinghoff deutlich. Der weitere Ausbau könne „maximal im nächsten Haushaltsplan“ mit aufgenommen werden.

Die „gefährliche Ecke“ an der Bischof-Hermann-Straße, wo der Radweg abrupt endet.

Die „gefährliche Ecke“ an der Bischof-Hermann-Straße, wo der Radweg abrupt endet. Foto: Rupert Joemann

Zum anderen wies Reinhard Brunsch auf die „gefährliche Ecke“ an der Bischof-Hermann-Straße hin, wo der Radweg von Heek nach Nienborg abrupt endet. „Man könnte den Radweg auf der Straße oder dem Bürgersteig weiterführen“, so Reinhard Brunsch. Elisabeth Voß (CDU) ergänzte zudem, dass der Haltestreifen auf der Bischof-Hermann-Straße „fast nicht mehr erkennbar“ sei. Vielleicht könnte das auch schon die Situation entschärfen. Den Vorschlag von Bernhard Homann (CDU), womöglich auf die nächste Verkehrsschau zu warten, beäugte Weilinghoff kritisch. „Dann wären wir eineinhalb bis zwei Jahre weiter“, so der Bürgermeister.

Allerdings wies Markus Jasper (CDU) darauf hin, dass die Situation dort in den Morgenstunden eine andere sei. Da würden die Kinder sich meist an der Sparkasse mit dem Fahrrad treffen und dann von der falschen Seite aus auf den Radweg fahren. „Wir sollten daher nichts tun, was den Autofahrer an der Bischof-Hermann-Straße dazu verführt, bis ganz an die Straße heranzufahren.“ Das müsse auf jeden Fall in der Verkehrsschau begutachtet werden. Bürgermeister Weilinghoff stellte klar: „Wir werden da jetzt nicht mal testweise Schilder aufstellen oder Linien aufsprühen.“ Die Situation solle mit Fachleuten geprüft werden. Bauamtsleiter Bernhard Gausling schlug vor, mit dem zuständigen Kreis Borken zu sprechen, ob dieser eventuell eine praktikable Lösung für diese Kreuzung habe.

Einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder am Ende, dass die Verwaltung die Ausbauplanung für die Eper Straße sowie die Situation an der Bischof-Hermann-Straße prüfen solle und die Themen erneut auf der Tagesordnung landen, sobald eine klare Kostenschätzung vorliegt.

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