Kriegsgräberstätte
Heinrich Schulze Wext ruht in Futa-Pass

Nienborg -

Zahlreiche Feldpostbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg waren vor kurzem in Nienborg aufgetaucht. Nun kamen nach einem Vortrag im Heimathaus zu diesem Thema neue Informationen zu den Brüdern Schulze Wext zu Tage.

Mittwoch, 27.03.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 27.03.2019, 17:32 Uhr
Heinrich Schulze-Wext
Heinrich Schulze-Wext Foto: privat

Zahlreiche Feldpostbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg waren vor kurzem in Nienborg aufgetaucht. Sie stammen von den Brüdern Frank und Heinrich Schulze Wext, die während des Zweiten Weltkrieges eingezogen wurden und im Krieg starben. Nun kamen nach einem Vortrag von Johannes Buss im Heimathaus zu genau diesem Thema neue Informationen zu den Brüdern zu Tage.

Ulla Vinkelau, Kassiererin des Heimatvereins Nienborg, hatte im Internet nach den Gräbern der Brüder gesucht und war auf eine entsprechende Suchmaske des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gestoßen. Dort gab sie den Namen „Schulze Wext“ in unterschiedlichen Varianten ein. Dabei wurde der bislang vermisste Heinrich Schulze Wext wie folgt angezeigt: Nachname: Schulze-Wext; Vorname: Heinrich; Dienstgrad: Grenadier; Geburtsdatum: 29.08.1926; Todes-/Vermisstendatum: 26.11.1944. Heinrich Schulze-Wext ruht auf der Kriegsgräberstätte in Futa-Pass. Der deutscher Soldatenfriedhof Futa-Pass liegt in Italien auf halber Strecke zwischen Bologna und Florenz. Eingeweiht wurde er am 28.6.1969. Auf ihm sind über 30 000 Soldaten bestattet.

Über seinen Bruder Franz, in Russland gefallen, konnte auf diese Weise keine Grablage gefunden werden, berichtet Johannes Buss.

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