Kreis und Gemeinde besprechen Einzelheiten
Radweg an der Stroot wird nicht vor 2020 saniert

Heek -

Der Radweg an der Stroot ist eine Buckepiste. Schilder warnen vor den Radwegschäden. Doch eine Sanierung soll frühestens im nächsten Jahr erfolgen.

Montag, 08.04.2019, 07:00 Uhr
Die Stroot zieht sich von der B70 im Norden bis zum Düstermühlenweg. Der Radweg entlang der Stroot gleicht zurzeit einer Buckelpiste.
Die Stroot zieht sich von der B70 im Norden bis zum Düstermühlenweg. Der Radweg entlang der Stroot gleicht zurzeit einer Buckelpiste. Foto: Kreis Borken/Geobasis NRW

Der Radweg an der Straße Stroot ist zur Buckelpiste geworden. Eine Erneuerung aber ist kompliziert, auch weil Kreis und Gemeinde sich die Zuständigkeit teilen. Seit einigen Wochen schon weisen am Radweg entlang der Straße Stroot Schilder auf Radwegschäden hin. Aufgestellt hat sie der Kreis Borken.

Radfahrern dürften die Schäden schon vorher aufgefallen sein, denn wegen des Wurzelwerks der Bäume am Straßenrand gleicht der Radweg längst einer Buckelpiste.

Schon mehrfach hatte die Gemeindeverwaltung vergeblich den Kreis kontaktiert, um eine Lösung für die Erneuerung zu finden. Nun gab es eine gemeinsame Ortsbegehung mit Vertretern der Kreisverwaltung. „Wir sind im Gespräch“, erklärt Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Nachfrage.

Doch in diesem Jahr wird es nichts mit einer Erneuerung. „Wir streben gegebenenfalls eine Erneuerung für 2020 an“, teilt Herbert Gausling mit. Ganz einfach sei dies nicht, denn die Bäume sollen stehen bleiben. Außerdem teilen sich Gemeinde und Kreis die Zuständigkeit für den Rad- und Gehweg. „Die Gemeinde ist für den Gehweg zuständig und der Kreis für den Radweg“, sagt Gausling.

Entsprechend müsse noch geklärt werden, wie die Kosten aufzuteilen seien.

Denkbar sei eine Lösung, bei der die Gemeinde die Planung und Ausführung übernimmt und sich der Kreis anteilig an den Kosten beteiligt, erklärt der Bauamtsleiter.

Noch Anfang März hatte man auf Seiten des Kreises keinen Grund zu einer umfassenden Erneuerung gesehen: „Unser Bauhof hat die Situation weiter im Blick und saniert je nach Erfordernis die Pflasterflächen“, hatte Kreis-Pressesprecher Karlheinz Gördes da auf Anfrage mitgeteilt. Und weiter: „Eine grundhafte Erneuerung ist zurzeit nicht vorgesehen.“ Dies hat sich nun geändert. „Sie ist vorgesehen, aber Einzelheiten müssen noch besprochen worden“, erklärte Julia Lahann vom Kreis Borken nun auf erneute Nachfrage.

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