125 Kilometer bis nach Dortmund
BVB-Fans radeln zum letzten Heimspiel

Nienborg -

20 Mitglieder des Borussia-Dortmund-Fanclubs „Rote Erde Nienborg“ machten sich am Freitag mit dem Fahrrad auf den Weg nach Dortmund zum letzten Heimspiel. Belohnt wurden sie mit einem 3:2-Sieg.

Montag, 13.05.2019, 17:00 Uhr
Mit dem Rad ging es für die Mitglieder des Nienborger Dortmund-Fanclubs am Wochenende zum letzten Heimspiel bis zum Signal-Iduna-Park.
Mit dem Rad ging es für die Mitglieder des Nienborger Dortmund-Fanclubs am Wochenende zum letzten Heimspiel bis zum Signal-Iduna-Park. Foto: Fanclub

20 Mitglieder des Borussia-Dortmund-Fanclubs „Rote Erde Nienborg“ machten sich am Freitag mit dem Fahrrad auf den Weg zum Signal-Iduna-Park nach Dortmund. Dort stand am Samstag das letzte Heimspiel der Mannschaft in der laufenden Bundesliga-Saison auf dem Programm. Organisiert hatten die Zweitagestour Frank Naber und Michael Pieper . Dieter Garbe fuhr das Begleitfahrzeug.

Die erste Zwischenstation auf der 125 Kilometer langen Tour machten die radelnden Fußballfans im Hotel Hermannshöhe in Legden. Weiter ging es über Rosendahl, Coesfeld und Dülmen bis nach Seppenrade. Nach dem Grillen ging es auf den Schlussteil des ersten Tages. Pünktlich um 19.09 Uhr, dem Gründungsjahr der Dortmunder Borussia, kehrten die Fußballfans am „Hotel Drei Linden“ in Lünen ein.

Nach dem Frühstück machten sich die Fußballfans am Samstagmorgen auf ihre 25 Kilometer lange Schlussetappe. Auf dem Weg zum größten deutschen Fußballstadion lernten die Fans die „Trinkhallenkultur“ des Ruhrgebietes kennen. In Dortmund dann trafen sie sich mit Freunden aus Block 81, die legendäre Südtribüne im Dortmunder Stadion. Nicht fehlen durfte ein Abstecher zum Borsigplatz in der Dortmunder Nordstadt. Bekannt wurde der Borsigplatz vor allem durch die Gründung von Borussia Dortmund im Jahre 1909 in unmittelbarer Nähe. Anfangs trug die Borussia ihre Heimspiele auf einem abschüssigen Acker nordöstlich des Borsigplatzes aus, ehe Anfang der 1910er-Jahre dafür als erster richtiger Austragungsort die „Weiße Wiese“ auserkoren wurde. Auch sie befand sich in unmittelbarer Nähe des Borsigplatzes. Im Jahre 1937 erfolgte der Umzug in die Kampfbahn „Rote Erde“, wonach sich die Dortmund-Fans in Nienborg schließlich benannten. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurde das Westfalenstadion errichtet, das heute Signal-Iduna-Park heißt.

Am Stadion eingetroffen, wartete auf die Radfahrer der Fahrradanhänger, auf dem sie ihre Fahrräder für die spätere Heimfahrt deponieren konnten. Die 125-Kilometer-Anreise war geschafft. Die Krönung war der 3:2-Sieg der Mannschaft gegen Fortuna Düsseldorf. Die Rückreise traten die Fanclub-Mitglieder dann mit dem Bus an.

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