Gemeinde Heek erhält 17 000 Euro Fördermittel
Bikepark: Warten auf die Baufirma

Heek -

Der Planungsentwurf liegt bereit und nun steht auch die Finanzierung – es geht vorwärts beim geplanten Bikepark am Jugendhaus Zak. In dieser Woche erhielt die Gemeinde einen Förderbescheid der Bezirksregierung über 17 000 Euro für das Projekt.

Dienstag, 18.06.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 25.06.2019, 15:30 Uhr
So soll der Bikepark am Jugendhaus Zak aussehen. Möglichst bald sollen die Arbeiten daran beginnen.
So soll der Bikepark am Jugendhaus Zak aussehen. Möglichst bald sollen die Arbeiten daran beginnen. Foto: Turbomatic

„Normalerweise dauert das länger“, zeigte sich Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff überrascht über die positive Zusage. Und die Zeit drängt. Damit die Heeker Biker in diesem Jahr noch möglichst viel von ihrem Bikepark haben, will die Gemeinde ihn noch im Sommer eröffnen.

Nun hängt alles an der Warsteiner Firma Turbomatic, die ihn errichten soll. Diese hat derzeit aber noch andere Projekte zu bearbeiten. Michael Averbeck vom Fachbereich Jugend bei der Gemeinde rechnet mit einer Fertigstellung zum Ende der Ferien – je nach Wetterlage. Einen festen Termin gibt es aber noch nicht. Dabei ist der Bau selbst vergleichsweise unkompliziert. Innerhalb weniger Tage kann das Projekt umgesetzt werden.

Mit anpacken sollen dann auch die jugendlichen Biker. Finanziell macht dies keinen großen Unterschied, aber die Beteiligung hat einen anderen Zweck: „Wenn die Jugendlichen von Anfang an dabei sind, werden sie das als ihre Anlage betrachten“, so der Bürgermeister. Und entsprechend darauf Acht geben, so die Hoffnung.

„Gut finde ich auch, dass die Jugendlichen gemeinsam Verhaltensregeln erarbeiten“, sagte die Landtagsabgeordnete Heike Wermer, die in ihrer Funktion als Vorsitzende des Jugendwerks den Förderbescheid entgegennahm.

Eine Regel ist aber schon gesetzt: Im Bikepark herrscht Helmpflicht. „Und wir hoffen auf eine gewisse soziale Kontrolle – die Großen achten auf die Kleinen“, sagte Weilinghoff. Auch ein Schild werden die Jugendlichen in den Ferien im Zak gestalten – und vielleicht über einen Namen entscheiden. In einem Workshop hatten sie zudem Gelegenheit, Vorschläge für den Parcours zu machen.

Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade soll die Strecke beinhalten, die Günter Bracht von der Firma Turbomatic entworfen hat. Für Experten geht es vom vier bis fünf Meter hohen Starthügel auf eine der Dirtlines, jeweils drei Sprunghügel hintereinander in zwei Schwierigkeitsgraden, die in eine Steilkurve münden.

Weniger Vorkenntnisse erfordert die Flowline. Auf der Strecke mit Wellen, leichten Sprüngen und Steilkurven können die Biker in den „Flow“ kommen. Dazu gibt es einen separaten Technik-Trail mit verschiedenen Untergründen und mehreren Holzelementen wie Wippen und Brücken zum Üben.

Die Verwaltung hat ihre Hausaufgaben bereits erledigt und die nötigen 700 Kubikmeter Sand besorgt. Diese werden dann nach einem Plan auf dem Gelände verteilt, damit daraus mit dem Bagger die einzelnen Hügel geformt werden können. Allein für den Starthügel werden rund 350 Kubikmeter benötigt.

Nun heißt es also Warten auf einen Termin. „Wir wollen nicht erst im Oktober eröffnen“, drückt Fachbereichsleiter Jürgen Lammers aufs Gas. Einen guten Grund dazu bietet auch der Förderbescheid. Der läuft am 30. September ab.

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