100 Jahre SV Heek
SV Heek plant Jubiläumsjahr 2020

Heek -

Der SV Heek stimmt sich auf die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen ein. Der erste Vorsitzende Andreas Oellerich gibt im Interview einen ersten Einblick, was die Jubiläumsfeierlichkeiten beinhalten. Unter anderem ist ein Fußballspiel der ersten Mannschaft gegen einen namhaften Gegner geplant, bei dem bis zu 5000 Zuschauer versorgt werden können.

Mittwoch, 26.06.2019, 18:00 Uhr
1926 stellten sich die Turner des SV Heek (v.l.) Johannes Saalmann, Hermann Saalman, Anton Lürick, Heinrich Kühlkamp und Josef Schepers am Barren auf.
1926 stellten sich die Turner des SV Heek (v.l.) Johannes Saalmann, Hermann Saalman, Anton Lürick, Heinrich Kühlkamp und Josef Schepers am Barren auf. Foto: privat

Der SV Heek möchte 2020 sein 100-Jähriges Vereinsjubiläum mit vielen Aktionen feiern. Der Vorsitzende Andreas Oellerich spricht im Interview über die Planungen und die Entwicklung des Vereins.

Herr Oellerich, im nächsten Jahr wird der SV Heek 100 Jahre. Was plant der Verein zum Jubiläum?

Andreas Oellerich: Unsere Idee ist es, nicht eine einzelne Veranstaltung, sondern ein ganzes Jubiläumsjahr zu veranstalten. Über das ganze Jahr sind verschiedene Programmpunkte für die gesamte Heeker Bevölkerung geplant.

Bei einer Veranstaltung im Frühjahr werden wir unsere Jubilare ehren. Ein ehemaliger Bundesligaspieler wird langjährige Mitglieder auszeichnen, bevor wir geschlossen zu einem Spiel der ersten Mannschaft gehen. Für die einzelnen Jugendmannschaften wollen wir Jubiläumsspiele oder ein Turnier veranstalten.

Welche Höhepunkte hat der Verein im Köcher?

Oellerich: Einer soll für die sportbegeisterte Bevölkerung die „Blau-weiße Nacht“, wahrscheinlich am 20. Juni, werden. Da lassen wir es richtig krachen. Am Sonntag darauf findet ein Tag der offenen Tür mit einer Leistungsschau für die gesamte Heeker Bevölkerung auf dem Sportgelände statt. Dort stellen sich die Abteilungen des Vereins vor. Der erste Vorsitzende Andreas Oellerich kündigt einige Höhepunkte für das Jubiläumsjahr an. Foto: privat

Außerdem planen wir ein attraktives Jubiläumsfußballspiel im Jahr 2020. Das wird in der Vorbereitung der neuen Saison stattfinden. Wer antritt, ist noch geheim. Aber wir könnten mit einem Sicherheitskonzept bis zu 5000 Zuschauer unterbringen.

Und wir werden eine 100-Jahr-Chronik erstellen. Viele Fotos aus dem Archiv und spannende Interviews mit Zeitzeugen werden diese Vergangenheit lebendig werden lassen.

Mit 2100 Mitgliedern ist der Verein stark im Ort verankert. Wie können Sie diese Zahl halten?

Oellerich: Das ist eine Herausforderung. In den vergangenen Jahren gab es glücklicherweise viele Geburten. Diese Jahrgänge drängen jetzt auch in die Vereine. Daher sind wir in der glücklichen Situation, keine Kooperationen mit anderen Vereinen zu brauchen. Wir haben von den Minikickern aufwärts eigene Mannschaften, teilweise sogar doppelte Jahrgänge.

Die 2100 Mitglieder werden wir wegen der demografischen Entwicklung nicht halten können, aber ich bin zuverlässig, dass wir nicht dramatisch verlieren werden.

Längst gibt es nicht nur noch Fußball. Wie ist der Verein in der Breite aufgestellt?

Oellerich: Wir sind sehr breit aufgestellt und haben Sportangebote für alle Generationen. Neben Fußball gibt es auch Abteilungen für Leichtathletik, Taekwondo, einen Lauftreff und inzwischen eine sehr große Reha-Sportabteilung mit mehreren Hundert Teilnehmern.

Wie bewerten sie die in diesem Jahr abgeschlossene Kabinen-Sanierung?

Oellerich: Ich bin stolz auf den Verein, weil so viele Leute mitgeholfen haben. Wir haben von der Gemeinde ein Budget von 250 000 Euro bekommen und davon nur etwa 200 000 gebraucht. In Zeiten, wo überall Bauprojekte teurer werden als geplant, ist das schon bemerkenswert. Damit haben wir den Grundstein für die nächsten 15, 20 Jahre gelegt.

Welche Projekte stehen als nächstes an?

Oellerich: Wir wollen an der Energieeffizienz arbeiten, denken etwa daran, die Heizungsanlage zu erneuern. Außerdem wollen wir die Zuschauertribüne modernisieren. Und langfristig gibt es weiter den Plan für einen zentralen Kunstrasenplatz für die ganze Gemeinde. Kunstrasenplätze sind zuletzt wegen Feinstaub in die Diskussion gekommen, aber ich möchte das Projekt nicht aufgeben.​

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