Großer Preis des Mittelstandes
Nachhaltiges Wirtschaften der Firma Büscher wird prämiert

Heek -

Die Firma Büscher hat es geschafft: Sie ist trotz zahlreicher Konkurrenten mit dem Großen Preis des Mittelstandes ausgezeichnet worden - einem der renommiertesten Wirtschaftspreises des Landes.

Dienstag, 01.10.2019, 04:00 Uhr
Wolfgang (l.) und Hans-Jürgen Büscher bekamen den Großen Preis des Mittelstandes aufgrund ihren nachhaltigen Wirtschaftens verliehen. Die Trophäe widmeten sie der Belegschaft.
Wolfgang (l.) und Hans-Jürgen Büscher bekamen den Großen Preis des Mittelstandes aufgrund ihren nachhaltigen Wirtschaftens verliehen. Die Trophäe widmeten sie der Belegschaft. Foto: Boris Loeffert

E s war ein Abend, der ganz sicher für immer in Erinnerung bleiben wird. Vertreter von über 500 geladenen Unternehmen kamen am vergangenen Samstag im Düsseldorfer Hotel Maritim zusammen. Sie alle hofften auf den großen Coup: Mit dem Großen Preis des Mittelstandes von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet zu werden.

In Erfüllung ging der Traum unter anderem für die Firma Büscher aus Heek. Wolfgang Büscher aus der Geschäftsleitung sagt auf Nachfrage: „Wir waren alle sehr überrascht, aber es bestätigt unsere Arbeit und ist eine tolle Auszeichnung für das gesamte Team.“ Ein Team, das aus rund 30 innovativen und kreativen Köpfen besteht und in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeitet.

Seit fast 60 Jahren ist das Betonwerk Büscher am Markt. Das Unternehmen produziert in zweiter Generation für den Industrie-, Wohnungs- und Brückenbau mit Recyclingmaterial – und das nachhaltig. Dazu gehören serienmäßige und individuell gefertigte Betonfertigteile aller Art. Das innovativste Produkt sind die 100-prozentigen Recycling-Wände. Der Große Preis des Mittelstandes stand in diesem Jahr eben unter dem Motto „Nachhaltig wirtschaften“. Gerade in Zeiten der zahlreichen Klimaschutzdebatten ein Motto mit Signalwirkung. „Alleine eine Nominierung bei diesem Wettbewerb ist schon unheimlich viel wert“, sagt Wolfgang Büscher.

Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Schirmherr der Wettbewerbsregion NRW, stellte in seiner Laudatio heraus: „Der Mittelstand ist das Fundament der wirtschaftlichen Stärke Nordrhein-Westfalens. ... Der renommierte Wirtschaftspreis der Oskar-Patzelt-Stiftung hat seit seinem Start vor 25 Jahren Werbung im besten Sinn für den Mittelstand und die Werte der Sozialen Marktwirtschaft gemacht.“

Zur Einordnung: Kein Unternehmen kann sich selbst nominieren. So wurde Büscher unter anderem von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der Bezirksregierung Münster vorgeschlagen. Es gibt verschiedene Wettbewerbsregionen. Aus der Region NRW waren in diesem Jahr 479 mittelständische Unternehmen nominiert.

„Zum Galaabend sind wir mit der Geschäftsleitung, den Ehefrauen und Kindern gefahren“, berichtet Wolfgang Büscher. Dabei sei der Abend „sehr, sehr spannend“ gewesen. Ein klein wenig vergleichbar mit der Oscar-Verleihung. Bis die Sieger die sechs Kilogramm schweren bronzene Preisstatue in den Händen halten konnten, verstrichen etliche Minuten.

Doch so überraschend die Auszeichnung für die Firma Büscher letztlich mit einer der bedeutendsten Wirtschaftsauszeichnungen des Landes auch war, ein bisschen hatte sich diese dann doch abgezeichnet. Zumindest mit Blick auf die vergangenen Jahre. Denn Büscher war zuvor schon für den Preis nominiert und schaffte es sogar schon bis ins Finale. Jetzt gelang der große Wurf.

„Das ist für unsere Außendarstellung ein tolle Sache“, so Wolfgang Büscher. Das sei gerade in Zeiten von Fachkräfte- und Azubimangel eine Sache, die die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber weiter steigern werde. „Unsere Mitarbeiter liegen uns am Herzen. Die Auszeichnung haben wir uns als Team erarbeitet. Wir gehen unseren Weg weiter. “

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