Spänebunker
Spänebunker ist Geschichte

Heek -

Bunker auf der Ex-Hülstafläche wurde abgerissen. Doch wie geht es jetzt weiter?

Mittwoch, 02.10.2019, 15:04 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 15:16 Uhr
Spänebunker: Spänebunker ist Geschichte

Eine große Lücke klafft auf der ehemaligen Hülsta-Fläche an der B70. Der Blick auf die Schniewindische Fabrik ist frei. Der Grund: Am vergangenen Montag ist der Spänebunker gefallen.

Maschinist Ralf Lütke-Wenning von der Firma Lukassen machte den Bunker innerhalb weniger Stunden dem Erdboden gleich. „Das war keine besondere Herausforderung. Es ist alles glatt nach Plan gelaufen.“ Bevor der Maschinist mit den Abrissarbeiten starten konnte, musste das Sägemehl aus dem Spänebunker abgesaugt werden. Aktuell ist dieses in den Überresten einer Lagerhalle auf dem Areal trocken zwischengelagert.

Am Dienstag war dann auch noch die zweite Heizungsanlage an der Reihe. Auch diese war in wenigen Stunden zerlegt. Bis die Überreste des Bunkers und der Heizungsanlage vollständig abtransportiert sind, wird es noch hingegen noch ein Weilchen dauern. „Schwierig zu sagen, wann das genau ist, bei der Menge, die hier noch rumliegt“, so Ralf Lütke-Wenning.

Das Bruchmaterial wird nicht weggeworfen. Es wird maschinell und von Hand sortiert. Im Anschluss soll es im Straßenbau wiederverwendet werden. Dass der Bunker letztlich sein jähes Ende fand, lag schlicht daran, dass die Gemeinde Heek keinen Investor für den Erhalt fand. Auf etwa 900 000 Euro sollen sich die Kosten für die Abrissarbeiten auf dem gesamten Gelände belaufen. In Kürze soll zudem mit der Erschließung des Geländes begonnen werden - parallel zu den noch verbleibenden Aufräumarbeiten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6974074?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F27962%2F
Nachrichten-Ticker