Erstes Turnier in Heek steigt am Samstag
Darter hoffen auf kleinen Hexenkessel

Heek -

Die Idee keimte im Frühling. Die Dartliebhaber Patrick und Stefanie van den Dungen waren es leid, für jedes Dartspiel auf Vereinsebene viele Minuten Autofahrt investieren zu müssen. „Also kam meinem Mann die Idee, ein Turnier für Hobbyspieler in Heek anzubieten.“

Dienstag, 08.10.2019, 17:46 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 10:24 Uhr
Freuen sich auf die 1. Steel-Dart-Open in Heek: Michael Schüppmann (l.), Patrick van den Dungen (r.) und Hans-Georg Rulle.​
Freuen sich auf die 1. Steel-Dart-Open in Heek: Michael Schüppmann (l.), Patrick van den Dungen (r.) und Hans-Georg Rulle.​ Foto: privat

Aus der Idee wurden schnell konkrete Pläne. Das Ergebnis: Am Samstag (12. Oktober) wird es in der Gemeinde Heek zum ersten Mal ein großes Dartturnier für bis zu 64 Spieler geben. Ab 13 Uhr wird sich die Turnhalle der Kreuzschule in einen kleinen Dart-Hexenkessel verwandeln – hoffen die Initiatoren.

Die Vorzeichen dafür stehen jedenfalls nicht schlecht. Denn obwohl in NRW am Samstag ein normaler Dart-Ligaspieltag ist, sind bereits fast alle Startplätze vergeben. „Ein paar Anmeldungen kann ich aber noch annehmen“, sagt Stefanie van den Dungen.

Offizieller Ausrichter ist der SV Heek. Und auch die Gemeinde ist mit im Boot. Das Dartturnier wurde in das Freizeit- und Kulturprogramm aufgenommen. „Dementsprechend ist das Ganze eine Veranstaltung und keine Party“, stellt Stefanie van den Dungen klar.

Regeln und Anmeldungen

Gespielt wird im Modus „Jeder gegen jeden“ nach der Regel 501, Double Out. Die Erst- und Zweitplatzierten der Vorrundengruppen qualifizieren sich für das Achtelfinale. Danach wird im KO-System weitergespielt. Turnier-Anmeldungen sind noch bei Stefanie van den Dungen telefonisch, 0172 30 90 833, oder per E-Mail (stefanievandendungen@hotmail.com) möglich.

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Gespielt wird bei 15 Euro Startgeld zunächst im Gruppensystem an acht Boards und anschließender Ko-Phase. Die drei Erstplatzierten bekommen jeweils einen Geldpreis sowie einen Pokal. Und für die beste Frau, unabhängig der Platzierung, wartet eine Überraschung.

„Wir hoffen, dass der Spannungsfunke überspringt.“ Und genau deshalb soll es den Zuschauern möglich sein, sehr nah an die Darter heranzukommen. Die Scheiben werden auf eigens dafür angefertigten Holzständern stehen und ansprechend illuminiert. „Das ist alles nur möglich, weil uns viele ortsansässige Firmen unterstützen.“

Und damit am Turniertag keiner den Überblick verliert, gibt es auch einen großen Bildschirm, auf dem alle Ergebnisse angezeigt werden. Stefanie van den Dungen hofft, „dass wir die Leute in Heek für den Sport begeistern können“.

Diese Hoffnung hat natürlich einen Hintergrund. „Wir spielen mit dem Gedanken, einen Dartverein zu gründen oder eine Dartabteilung in einen Verein zu integrieren“, verrät die 35-Jährige.

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