Pilzbefall
Trauerweide radikal gestutzt

Heek -

Die Trauerweide an der Nienborger Straße, direkt am Ufer der Dinkel, ist radikal geschrumpft. Zwei Mitarbeiter von Gewers Baumpflege aus Ahaus stutzten die Trauerweide jetzt von 24 auf etwa sieben Meter. Mit Hubsteiger, Kettensäge und einem Lkw mit Ladekran rückten die Männer dem Baum zu Leibe.

Donnerstag, 10.10.2019, 17:44 Uhr
Der Trauerweide an der Nienborger Straße ist mit schwerem Gerät zu Leibe gerückt worden.
Der Trauerweide an der Nienborger Straße ist mit schwerem Gerät zu Leibe gerückt worden. Foto: privat

Grund für das Stutzen waren 20 bis 30 Pilze, so genannte Feuerschwämme, welche die Trauerweide befallen haben. Diese Pilze erzeugen die so genannte „Weißfäule“. Der Baum wird dadurch auf Dauer instabil und für Angler und Spaziergänger zu einem großen Sicherheitsrisiko, denn Äste können zu Boden stürzen.

Durch gezielten Rückschnitt könne man den Baum noch als schattenspendenden Platz gut erhalten. „Die Trauerweide treibt ohne Ende aus“, so Gewers . Anderthalb bis zwei Meter pro Jahr seien nicht ungewöhnlich. Der Baum könne gut in Eigenregie von der Gemeinde gepflegt werden.

Doch die ganze Sache sei ein Tod auf Zeit. Laut Johannes Gewers‘ Prognose werde die Trauerweide auf lange Sicht dennoch am Pilzbefall sterben. „Das kann aber noch zehn Jahre gut gehen.“ Darum plant die Gemeinde auch, zwei neue Weiden in unmittelbarer Nähe zu pflanzen.

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