Vera Eßeling macht das ZaK-Team wieder vollständig
Die neue Stelle ist cool

Heek/Nienborg -

Am Montag hatte sie ihren ersten Arbeitstag im „ZaK“. Und ist auf Anhieb überzeugt: „Das ist eine Stelle zum Wohlfühlen.“ Vera Eßeling ist im pädagogischen Team des Kinder- und Jugendtreffs die Nachfolgerin von Verena Grothe, die zum Caritasverband Ahaus-Vreden gewechselt ist.

Dienstag, 05.11.2019, 18:00 Uhr
Seit Montag spielen Vera Eßeling und Tobias Smits nicht nur am Kickertisch in einem Team: Gemeinsam betreuen die Sozialpädagogen im ZaK die Offene Kinder- und Jugendarbeit für Heek und Nienborg.
Seit Montag spielen Vera Eßeling und Tobias Smits nicht nur am Kickertisch in einem Team: Gemeinsam betreuen die Sozialpädagogen im ZaK die Offene Kinder- und Jugendarbeit für Heek und Nienborg. Foto: Bernd Schäfer

Zuletzt war die 26-jährige Vredenerin in der Freizeitanlage Aa-See in Bocholt beschäftigt, davor beim Jugendwerk in Stadtlohn. „Das war nicht das richtige für mich“, sagt sie im Nachhinein über den beruflichen Ausflug nach Bocholt.

Da liege ihr der Tätigkeitsbereich, der sie in Heek erwartet, deutlich näher. „Als ich gehört habe, dass im ZaK eine Stelle neu besetzt wird, habe ich meine ehemalige Chefin angerufen, die die Einrichtung kannte“, erzählt Vera Eßeling . Die Antwort sei eindeutig gewesen: „Bewirb dich, das ist cool da.“

Nach den Vorgesprächen mit den Verantwortlichen des Jugendwerks Heek, in dessen Trägerschaft das ZaK ist, und natürlich mit Tobias Smits , der bereits seit August 2018 dort arbeitet und jetzt die Leitung übernommen hat, war ihr auch selbst klar: „Das ist eine Stelle, auf die ich mich sehr freue.“

Die Tätigkeiten in dem Treff, der von Kindern und Jugendlichen aus Heek und Nienborg besucht wird, sind schließlich vielfältig – neben den offenen Angeboten während der Öffnungszeiten gibt es Kooperationen mit Schulen, Fahrten oder die Messdienerbetreuung bei der Amelandfahrt. In diesem Jahr soll die Gedenkstättenfahrt, die im vergangenen Jahr nach Berlin führte, mit einem neuen Ziel wiederholt werden.

Und natürlich will das neu zusammengestellte Sozialpädagogen-Duo in nächster Zeit eigene Stärken und Interessen einbringen. „Ich habe ein Zertifikat in Erlebnispädagogik“, kann sich Vera Eßeling gut vorstellen, diese Qualifikation irgendwie im ZaK einzubringen. Außerdem will sie Koch- und Backtage anbieten, Tobias Smits will das Angebot um ein Kickbox-Training erweitern. „Wir sind natürlich noch in der Findungsphase – aber wir merken schon, dass wir auf einem Nenner sind“, freut Smits sich über die neue Kollegin. Für die äußeren Bedingungen der gemeinsamen Arbeit findet er großes Lob: „Ich habe das Gefühl, dass die Gemeinden sehr wohlwollend darin sind, die Jugendarbeit zu unterstützen. Alle Achtung, was die hier auf die Beine gestellt haben.“

Entsprechend gut sei die Akzeptanz bei den Kindern und Jugendlichen. „Wir können uns nicht über Besuchermangel beschweren.“

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