Leprabasar im Haus Hugenroth
Beim Nienborger Leprabasar werden Extrawünsche gerne erfüllt

Nienborg -

Der Bär hat am Wochenende im Haus Hugenroth gesteppt, wenn auch nur im übertragenen Sinne. Der Leprabasar im Heimat- und Bürgerhaus war Anziehungspunkt für sehr viele Besucher.

Sonntag, 17.11.2019, 19:32 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 19:46 Uhr
Sowohl bei den Strickwaren als auch den Dekoartikeln schauten sich sehr viele Besucher um. Die Frauen der Leprahilfe hatten wieder ein breites Sortiment vorbereitet.
Sowohl bei den Strickwaren als auch den Dekoartikeln schauten sich sehr viele Besucher um. Die Frauen der Leprahilfe hatten wieder ein breites Sortiment vorbereitet. Foto: Rupert Joemann

Am Sonntagmorgen lagen gerade einmal noch 30 Plätzchentüten auf dem Tisch. „Wir hatten 248 Tüten“, sagte Marina Kock von der Leprahilfe. Und am Abend sind alle Tüten weg, da waren sich Kock und Stephanie Wölki schon morgens einig.

Der Renner waren auch kleine Geschenke-Schachteln. Schon kurz nach dem Öffnen des Leprabasars am Sonntag standen zwei junge Frauen vor der von Birgit Hericks verwalteten Kasse. Jede hatte eine kleine Box in der Hand. Die beiden Frauen besprachen, wen sie im kommenden Jahr auch eine Box schenken könnten.

„Viele Nienborger und Heeker halten uns schon seit Jahrzehnten die Treue“, sagte Marina Kock. Doch auch viele Auswärtige kämen mittlerweile regelmäßig, dazu stoßen immer wieder mal neue Gesichter.

Und die können nicht nur das kaufen, was die Frauen der beiden Bastel- und Strickgruppen im Vorfeld erstellt haben. Es werden auch noch persönliche Wünsche erfüllt. So stricken die Frauen für den guten Zweck auch zum Beispiel eine Mütze in einer bestimmten Farbe, die beim Basar nicht vorrätig war. Oder sie basteln noch kleine Geschenkboxen gleich für 30 Personen. Die werden für den Nikolaus-Tag in einem Seniorenheim benötigt.

„Das habt ihr alles so liebevoll gemacht, ihr habt tolle Ideen“, sagte eine Frau zu Birgit Hericks. Der Dank geht von den Verantwortlichen aber auch zurück an die Bevölkerung. Alleine über 40 Kuchen sind am Samstag gespendet worden. Dazu noch einmal eine ebenfalls große Zahl am Sonntag.

In zwei Wochen wollen die Frauen der Leprahilfe-Gruppe die restlichen Sachen beim Heeker Weihnachtsmarkt verkaufen. Liköre und Schals und „alles was zum kalten Wetter passt“, so Marina Kock, dürften dann wieder gut nachgefragt sein.

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