Heekerin Finja Alfert siegt beim Kreisentscheid
Niveau beim Vorlesen hat zugelegt

Borken/Alstätte/Heek -

Jeweils zwölf Schülerinnen und Schüler der vierten und sechsten Klassen hatten es über mehrere Stationen bis zum Kreiswettbewerb des Vorlesewettbewerbs ins Borkener Kreishaus geschafft. In zwei Runden las jeder Teilnehmer erst aus einem Buch seiner Wahl und danach aus einem Fremdtext vor. Es wurde von der fachkundigen Jury nicht nur die Flüssigkeit des Lesevortrags bewertet, sondern auch die sprachliche und szenische Umsetzung der Inhalte.

Sonntag, 01.03.2020, 21:26 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 21:30 Uhr
Über die guten Leistungen beim Vorlesewettbewerbe freuten sich (v.l. Silke Sommers (stellv. Landrätin), Finja Alfert, Matthis Langehanenberg, Fachbereichsleiterin Elisabeth Büning und Max Wielens. Foto: Elvira Meisel-Kemper n
Über die guten Leistungen beim Vorlesewettbewerbe freuten sich (v.l. Silke Sommers (stellv. Landrätin), Finja Alfert, Matthis Langehanenberg, Fachbereichsleiterin Elisabeth Büning und Max Wielens. Foto: Elvira Meisel-Kemper n Foto: Elvira Meisel-Kemper

Mit sichtlichem Vergnügen moderierte Elisabeth Büning , Fachbereichsleiterin des Kreises, beide Wettbewerbe.

„Es geht uns gar nicht ums Gewinnen. Jeder, der hier liest, ist bereits ein Gewinner. Das ist für alle Teilnehmer eine gute Gelegenheit, die Lesefähigkeit und das Interesse an Büchern zu fördern“, so Büning. Jedes der Kinder muss vorher drei Bücher gelesen haben. Es fehlten die üblichen Klassiker von Astrid Lindgren bis zu den Harry-Potter-Bänden. Sehr viele Fantasy-Bücher waren in diesem Jahr von den Teilnehmern gelesen worden.

„Es war ein wahnsinnig starker vierter Jahrgang. Sie haben dicke Wälzer gelesen, die normalerweise von den älteren gelesen werden. Der Markt für Kinder- und Jugendbücher hat in den vergangenen Jahren an Niveau zugelegt. Das spiegelt sich dann wider“, zog Büning Bilanz.

Bei den Viertklässlern siegte die Heekerin Finja Alfert von der Alexander-Hegius-Schule. Platz zwei ging Matthis Langehanenberg von der Andreasschule Wüllen, gefolgt von Max Wielens von der Katharinenschule Alstätte.

Lilli Spandern (Mariengymnasium Bocholt) und Jana Friedrich (Gesamtschule Gescher) teilten sich den ersten und einzigen Preis beim Kreisentscheid der sechsten Klassen. Die elfjährige Lilli Spandern hatte aus Stephanie Meyers Buch „Bis zum Ende der Nacht“ gelesen. Die gleichaltrige Jana Friedrich hatte das Buch „Das Abakadabra der Fische“ des Niederländers Simon van der Geest mitgebracht.

Lilli Sapndern mag besonders Geschichten, die etwas mit Romantik zu tun haben. Bei Jana Friederich lag der Fokus auf Büchern, die auf wahren Geschichten beruhen.

„Ich war vorher ganz schön aufgeregt. Mit einem Sieg habe ich nicht gerechnet“, räumte Jana Friedrich ein. Auch Lilli Spandern konnte ihren Sieg im Kreisentscheid kaum fassen. „Alle Freunde haben damit gerechnet, nur ich nicht“, freute sich die Bocholterin, deren Freunde und Familie den Kreisentscheid live verfolgt hatten.

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