Kriminalitätsstatistik
Polizei verzeichnet in Heek weniger Straftaten

Heek -

Straftaten gegen das Leben, Raubdelikte? In Heek 2019 Fehlanzeige. Doch die Wohnungseinbrüche haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Sonntag, 08.03.2020, 20:48 Uhr
Auch wenn die Straftaten in Heek zurückgegangen sind. Bei den Wohnungseinbrüchen verzeichnet die Statistik leider ein deutliches Plus. Foto: Daniel Maurer/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Auch wenn die Straftaten in Heek zurückgegangen sind. Bei den Wohnungseinbrüchen verzeichnet die Statistik leider ein deutliches Plus. Foto: Daniel Maurer/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Daniel Maurer

Die Zahl der bekannt gewordenen Gesamtstraftaten in der Gemeinde Heek ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Wie die Polizei des Kreises Borken am Freitag in ihrer Kriminalitätsstatistik veröffentlicht, gab es im vergangenen Jahr 294 Straftaten. Das waren elf (3,6 Prozent) weniger als noch im Jahr zuvor.

Im Jahr 2019 gab es weder Straftaten gegen das Leben noch Raubdelikte. In diesen beiden Kategorien meldete die Polizei für das Jahr 2018 noch jeweils eine Straftat.

Besonders stark zurückgegangen ist die Zahl der Diebstähle. Insgesamt gingen 109 Anzeigen bei der Polizei ein. Das waren 17 weniger (-13,5 Prozent) als im Jahr zuvor. Auch die Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mit 22 Straftaten (-8/-26,7 Prozent) sowie 17 Taten mit Vermögens- und Fälschungsdelikten (-6/-26,1 Prozent) gingen prozentual klar zurück.

Dagegen ist die Zahl von Körperverletzungen stark angestiegen. Waren es 2018 noch 28 Straftaten, die die Polizei registrierte, sind es im vergangenen Jahr 36 gewesen, was ein Plus von 28,6 Prozent bedeutet.

Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung liegt bei sieben gemeldeten Fällen um eins höher als noch im Vorjahr. Auch die Zahl Wohnungseinbrüche ist gestiegen und zwar um 57,1 Prozent. 2018 meldete die Polizei sieben Einbrüche, ein Jahr später sind es elf gewesen. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Diebstähle von Kraftfahrzeugen auf 15 (+ 25 Prozent) und von Fahrrädern auf 41 (+13,9 Prozent).

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