Polizei findet keine Hinweise auf giftige Stoffe
Hunde erleiden Vergiftungserscheinungen

Heek -

Zwei Hunde haben am Sonntag in der Bauerschaft Ahle Vergiftungserscheinungen gehabt. Ein Hund hatte zuvor im Straßengraben an der Von-Dalwigk-Straße Müll gefressen und sich anschließend erbrochen. Der andere Hund hatte Teile des Erbrochenen gefressen.

Freitag, 15.05.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 17.05.2020, 12:38 Uhr
Ein Mitarbeiter des Heeker Ordnungsamts sicherte den Müll.
Ein Mitarbeiter des Heeker Ordnungsamts sicherte den Müll. Foto: Gemeinde Heek

Beide Hunde überlebten. Die vom Hundehalter zunächst vermutete Giftsubstanz erwies sich als falsch.

Vermutlich ist der Klumpen durch Gärprozesse für die Hunde gesundheitsschädlich geworden. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts entsorgte schließlich die Substanz.

Polizeibeamte nahmen zuvor die Substanz in Augenschein. „Den Kollegen kam das alles sehr atypisch vor“, sagte Kreispolizei-Pressesprecher Dietmar Brüning .

Mit Blick auf die Substanz stellte sich die Frage, ob das tatsächlich die Tat eines Tierhassers war. Rasierklingen in Ködern oder vergiftete Würstchen sind laut Polizei Dinge, die immer mal wieder vorkommen, doch die Substanz aus Ahle passte nicht in dieses Schema.

„Der Verdacht, dass es sich um illegale Müllentsorgung handelt, hat sich bestätigt“, berichtete Dietmar Brüning. In der Masse befanden sich Laub, Kaffeefilter, Eierschalen und andere Abfälle. Hinweise auf vorsätzlich eingebrachte giftige Stoffe fand die Polizei nicht.

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