Blumeninseln im Gemeindegebiet
Blickfang und zugleich Statement

Heek -

Die Dinkelgemeinde wird bunter. Zumindest temporär. Zahlreiche mobile Blumeninseln haben Mitarbeiter des Bauhofes aufgestellt. Die Ideen dahinter sind vielfältig und zum Teil aussagekräftig.

Montag, 18.05.2020, 07:25 Uhr aktualisiert: 18.05.2020, 07:30 Uhr
Blumeninseln im Gemeindegebiet: Blickfang und zugleich Statement
Foto: Markus Gehring

An vielen Stellen im Gemeindegebiet kann man sie derzeit finden – die mobilen Blumeninseln. Mal mehr, mal weniger an einem Standort. Sie vereinen optische und ökologische Aspekte. Und an einer ganz bestimmten Stelle in der Dinkelgemeinde sind sie zugleich auch ein klares Statement.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeindeverwaltung eine Handvoll der mobilen Blumeninseln angeschafft. In diesem Jahr kam noch mal etwa dieselbe Menge hinzu. Die Kosten liegen insgesamt im vierstelligen Bereich. „Also noch absolut überschaubar“, wie Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff sagt.

Neben einer optischen Aufwertung des jeweiligen Standorts dienen die Blumeninseln natürlich auch als Nahrungsgrundlage für Insekten. „Auch Vereine können sich die Inseln beispielsweise für Veranstaltungen ausleihen“, sagt Weilinghoff. Wohlgemerkt nach der Corona-Krise. Das versteht sich von selbst.

Auf dem Marktplatz stehen derweil gleich mehrere dieser mobilen Blumeninseln. Zufall? Mitnichten. Vielmehr sind die Inseln ein klares Statement. „Es zeigt, dass wir den Marktplatz gestalten können und wollen“, so Franz-Josef Weilinghoff. Seit vielen Jahren wird in der Heeker Lokalpolitik darüber debattiert, wie und wann der Marktplatz und der Epping‘sche Hof aufgewertet werden sollen.

Einigkeit darüber gibt es bisher keine. Zumindest nicht was die Details betrifft. Und so sind die Blumeninseln eine gute Möglichkeit, den Marktplatz temporär und ohne größeren Aufwand attraktiver zu gestalten. „Es kann auch sein, dass wir die Insel dort noch mal umpositionieren“, so Franz-Josef Weilinghoff. Schließlich dient der Platz nach wie vor als Park- und Marktplatz.

„Insgesamt, so mein Eindruck, kommt die Sache bei den Bürgern gut an“, meint der Bürgermeister. Darum habe die Gemeinde dieses Jahr auch noch mal nachgelegt. „2019 haben wir erst mal die Reaktionen abgewartet.“

Für die Pflege der Blumeninseln ist der Bauhof zuständig. So waren es auch die Mitarbeiter, die die Inseln aufgestellt haben. „Die Kollegen sind regelmäßig in der Gemeinde unterwegs und kümmern sich darum.“ Zudem habe so eine Blumeninsel auch einen integrierten Wasserspeicher. So soll verhindert werden, dass die Blütenpracht während einer Trockenperiode direkt wieder Geschichte ist.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7412818?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F27962%2F
Nachrichten-Ticker