Bauarbeiten rund um die Grundschule sollen mit den Sommerferien enden
Flickenteppich wird gestopft

Nienborg -

„Ich hoffe, dass wir das Bauprojekt bis zum Ende der Sommerferien umsetzen“, sagt Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff zu den Umbauarbeiten an den Zufahrten der Bischof-Martin-Grundschule.

Dienstag, 07.07.2020, 17:32 Uhr
Nicht alle Anwohner sind mit den Straßenbauarbeiten glücklich.
Nicht alle Anwohner sind mit den Straßenbauarbeiten glücklich. Foto: privat

 

Bagger und Traktoren sollen dafür sorgen, dass aus dem bisherigen „Flickenteppich von Teer, Pflaster und Asphalt“ ( Franz-Josef Weilinghoff ) Straßen mit gut befahrbarer Fahrbahn werden.

Die Schulstraße und die Windmühlenstraße werden seit Beginn der Ferien saniert, einen Monat zuvor hatten die Arbeiten auf der benachbarten Straße „Zum Kindergarten“ bereits begonnen. Um die Zubringung zur Grundschule nicht zusätzlich zu erschweren, sieht die Planung das Ende des Umbaus vor dem Schulbeginn vor.

Nicht jedem Anwohner gefallen die Pläne der Gemeinde. In den sozialen Netzwerken beschwerten sich Bürger intensiv über die schlechte Erreichbarkeit ihres Grundstücks, zudem soll es bereits zu einem Unfall gekommen sein. Dem Bürgermeister ist die Kritik nicht unbekannt, er berichtet: „In der ersten Woche sind wir von den Anwohnern massiv angegangen worden.“ Die Nachbarschaft in diesem Bereich sei sehr interessiert daran, was mit ihrer Umgebung passiert.

Übliche Einschränkungen

Der Bürgermeister wirbt aber um Verständnis: „Auf diesem relativ beengten Straßenabschnitt ist das Arbeiten nicht einfach. Somit kommt es zu den bei Bauarbeiten üblichen Einschränkungen, da ist natürlich nicht jeder begeistert.“

So müsse der eine oder andere sein Auto mal hundert Meter von seiner Wohnung entfernt abstellen. Bei einem Besuch vor Ort habe er aber keine außergewöhnlichen Probleme feststellen können.

Bürger sind zur wöchentlichen Baubesprechung vor Ort eingeladen. Dort können auch kritische Nachbarn ihre Anliegen einbringen. Bei einer älteren Dame, die wegen der Unebenheiten an der Baustelle zu Fall gekommen ist, habe er sich im Namen der Gemeinde entschuldigt. „Das tut mir sehr leid“, betont Franz-Josef Weilinghoff sein Bedauern. „Auch solche Vorfälle kann man aber im Rahmen einer Baumaßnahme nicht vollständig ausschließen.“ Da man gewährleisten müsse, dass jeder Anwohner sein Haus betreten kann, könne die Baustelle nicht komplett umzäunt werden. Auch in den nächsten Wochen werden die Nienborger dort noch mit einigen Einschränkungen leben müssen.

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