Vereine wechseln eigenständig die Hinweise auf Veranstaltungen
Erste Ortstafeln mit Leben gefüllt

Heek -

Die Grundgerüste der neuen Ortseingangstafeln in der Dinkelgemeinde wurden vielerorts im Juni aufgestellt. Jetzt sind einige Tafeln auch mit Leben gefüllt. Doch das ist erst der Anfang.

Freitag, 25.09.2020, 12:00 Uhr
An der ersten Ortseingangstafel in Heek, am Kreisverkehr B 70/Legdener Straße, sind jetzt das Gemeindelogo und eine Willkommenstafel angebracht worden.
An der ersten Ortseingangstafel in Heek, am Kreisverkehr B 70/Legdener Straße, sind jetzt das Gemeindelogo und eine Willkommenstafel angebracht worden. Foto: Till Goerke

Gut sieht sie aus, die Stele aus Cortenstahl mit Schiebefläche und dem angebrachten Logo der Dinkelgemeinde. „Herzlich Willkommen“ prangt in großen Buchstaben auf der Schiebfläche. Auch das Wappen der Kommune fehlt nicht. Darunter, in kleineren Buchstaben, wird auf den Wochenmarkt hingewiesen. Doch so wie am südlichen Ortseingang am Kreisverkehr der B 70/Legdener Straße sieht es noch längst nicht überall aus.

Rauf und runter diskutiert

Doch es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Dazu muss man wissen, dass die Geschichte mit den neuen Ortseingangstafeln in der Lokalpolitik rauf und runter diskutiert wurde. Die Heimatvereine aus Heek und Nienborg waren sich nicht direkt einig, wie denn alles genau aussehen sollte. Doch das ist Geschichte.

Die ersten Stelen stehen seit circa vier Wochen. Zwei im Ortsteil Heek und eine in Nienborg. Weitere sollen folgen. Beispielsweise an der B 70 etwa auf Höhe der Ex-Hülsta-Fläche oder in Nienborg am Ortsein- bzw. -ausgang Richtung Epe. Ebenso soll noch eine Stele an der Dinkelbrücke zwischen den beiden Ortsteilen aufgestellt werden, wie der Vorsitzende des Heimatvereins Nienborg, Theo Franzbach, sagt.

„Die Sanierungsarbeiten an der L 573 haben das alles etwas verzögert. Aber jetzt ist es möglich. Wenn alle drei Stelen stehen, werden wir dafür auch die Einschübe bauen lassen.“ Somit ist das im Ortsteil Nienborg noch Zukunftsmusik. „Aktuell haben wir keine Einschübe, aber das wird kommen“, sagt Franzbach. „Die Tafeln sind schließlich wichtig. Wir können so unseren Ort bewerben.“

Austausch ist schnell erledigt

Und genau dafür sind auch die Einschübe gedacht. Je nach anstehender Veranstaltung können diese ausgetauscht werden. „Wenn bei uns beispielsweise das Schlöffken- oder Schützenfest ansteht, kommt der entsprechende Einschub rein“, erklärt der Vorsitzende des Heeker Heimat- und Schützenvereins, Ralf Münstermann . Der jeweilige Austausch sei dabei schnell erledigt.

Bereits im Juni hatten Mitglieder von Vorstand und Offizierskorps des Heeker Heimatvereins mithilfe von Jörg Oelpmann und Stefan Schönebeck vom Bauhof zwei Stelen in Heek aufgestellt. Neben dem Standort am Kreisverkehr auch an der Ahler Straße.

Vor einigen Wochen seien die zwei Stelen dann mit Leben, sprich mit dem Logo der Dinkelgemeinde und den Einschüben, versehen worden. „Wir hatten die Sachen anfertigen lassen und dann kurzfristig angebracht“, so der Vorsitzende. Die Wechsel der Einschübe würde dabei jeder Verein für sich selbst regeln. „Es ist in jedem Fall ein großer Mehrwert für unsere Gemeinde.“

Slogan fehlt noch

Bis zu diesem Moment hat es aber vier Jahre gedauert. 2016 stellte der Heimat- und Schützenverein Heek den Antrag, neue Ortseingangstafeln aufstellen zu dürfen. Die alten Tafeln – Holzkonstruktionen mit Satteldach – waren durch die Witterung arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Es folgten viele (politische) Diskussionen. Jetzt wird das Ergebnis nach und nach sichtbar.

Und endgültig fertig sind selbst die beiden Stelen in Heek noch nicht. „Beide Heimatvereine arbeiten noch an der Gestaltung der Rückseite“, sagt Ralf Münstermann. Sprich an den Stelen, die von beiden Seiten einsehbar sind, soll noch ein Slogan wie „Auf Wiedersehen“ oder dergleichen kommen. „Wir sind darüber im Austausch“, bestätigt Theo Franzbach.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7600629?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F27962%2F
Nachrichten-Ticker