Quarantäne für OGS-Kinder aufgehoben
Alle Corona-Tests an der Nienborger Grundschule sind negativ

Nienborg -

Zwei Tage nach dem Corona-Massentest an der Bischof-Martin-Grundschule liegen die Testergebnisse vor. „Glücklicherweise sind alle Tests negativ ausgefallen“, sagte Kreispressesprecherin Ellen Bulten am Donnerstagnachmittag.

Donnerstag, 01.10.2020, 17:42 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 20:46 Uhr
Quarantäne für OGS-Kinder aufgehoben: Alle Corona-Tests an der Nienborger Grundschule sind negativ
Keine Corona-Infektionen wurden bei den Tests von Schülern an der Nienborger Bischof-Martin-Grundschule festgestellt. Foto: dpa (Symbolbild)

Getestet wurden am Dienstag rund 40 Schüler, nachdem bei einem Mitarbeiter der OGS-Hausaufgabenbetreuung das Coronavirus nachgewiesen wurde. Dafür hatte das Deutsche Rote Kreuz mehrere Teststationen auf dem Schulhof unter freiem Himmel aufgebaut.

Am Tag nach dem Test konnte der Kreis bereits teilweise Entwarnung geben. Allerdings lagen am Mittwoch noch nicht alle Ergebnisse vor. „Das liegt daran, dass die Labore im Moment wieder stark ausgelastet sind“, erklärt Ellen Bulten .

Diese Änderungen gibt es im Herbst in NRW

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  • Ab Donnerstag gilt In NRW eine neue Corona-Schutzverordnung. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat jetzt die neuen Regeln und Maßnahmen zum Infektionsschutz vorgestellt. Ein Überblick.

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  • Fantasie-Namen werden teuer

    Laumann teilte mit, dass das Land Nordrhein-Westfalen künftig für falsche Angaben zur Person auf den Kontaktlisten in Restaurants oder Gaststätten ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro verhängt.

    Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Merkel hatten am Dienstag ein Mindestbußgeld von 50 Euro vereinbart. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte daraufhin für NRW ein höheres Bußgeld angekündigt.

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  • Weihnachtsmärkte unter Auflagen erlaubt

    Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) werden Weihnachtsmärkte durch die neue Coronaschutz-Verordnung, die ab Donnerstag gilt, unter Auflagen erlaubt.

    Voraussetzungen seien unter anderem eine Zugangssteuerung, ein Hygienekonzept und Namenslisten für Stehtische an Glühweinständen.

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  • Geschäfte dürfen in Adventszeit sonntags öffnen

    In der Adventszeit sollen Geschäfte in Nordrhein-Westfalen sonntags von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen, wie Laumann mitteilte.

    Damit solle das Gedränge in Fußgängerzonen an den Adventssamstagen entzerrt werden. Es handele sich um eine einmalige Maßnahme in der Corona-Pandemie. Das Land wolle damit nicht den Sonntagsschutz aushöhlen. 

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  • Corona-Schnelltests 

    Das Land NRW will seine Corona-Teststrategie um Schnelltests erweitern. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte am Mittwoch, dass man ab 1. November Details nennen könne. Er selbst setze sehr stark auf die Tests, die innerhalb von 15 oder 30 Minuten ein Ergebnis brächten. Er rechne auch damit, dass die Gesetzlichen Krankenkassen Tests bezahlen werden.

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  • Zuschauer bei Fußballspielen je nach Infektionslage

    Die Entscheidung über die Genehmigung von Zuschauern bei Fußballspielen soll künftig spätestens am Tag vorher entsprechend des Infektionsgeschehens fallen, berichtet Laumann in Düsseldorf.

    Entscheidend sei zum Beispiel bei einem für Samstags angesetzten Spiel die Kennzahl vom Freitag. Ab dem Wert von 35 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen wären Zuschauer damit verboten. 

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  • Keine Maskenpflicht in Büros geplant

    Eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz in Büros und Behörden plant die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen nicht. Laumann teilte mit, er sehe keinen Anlass dafür, dass es in NRW wie in Berlin allgemeine Regelungen über alle Behörden und Büros hinweg geben müsste. Corona-Infektionen am Arbeitsplatz machten nur rund sechs Prozent aller Infektionen aus. Ein größeres Risiko stellten derzeit vielmehr Feiern dar. 

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  • Private Feiern in Gaststätten ab 50 Gästen anmeldepflichtig

    Private Feiern zu herausragenden Anlässen wie Hochzeiten mit mehr als 50 Gästen müssen in Nordrhein-Westfalen künftig den Behörden gemeldet werden. Das gilt nur für Feiern außerhalb des privaten Bereichs etwa in Gaststätten. Die Feiern müssten mindestens drei Werktage vorher beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden. Außerdem müsse eine für die Feier verantwortliche Person benannt werden, erläuterte Laumann. Für die Veranstaltung müsse eine Gästeliste geführt werden.

    Wichtig sei zu wissen, dass die Ordnungsämter kein Genehmigungsverfahren durchführten. Es gehe vielmehr darum, dass die Ämter Kenntnis hätten, welche Feiern in der jeweiligen Kommune stattfinden und gegebenenfalls kontrollieren könnten, ob die Corona-Auflagen eingehalten würden. Unverändert gelte die Höchstgrenze von 150 Gästen für private Feiern im öffentlichen Raum.

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  • Keine generellen Alkoholverbote

    Generelle Alkoholverbote wegen Corona soll es in NRW nicht geben. Laumann sagte, er könne sich das - wenn überhaupt - bei einem „diffusen“ Infektionsgeschehen vorstellen, bei dem man den Hergang nicht nachvollziehen könne. Dann könnte man theoretisch darüber nachdenken, an einzelnen Plätzen oder Straßen an bestimmten Tagen oder Uhrzeiten über ein Alkoholverbot nachdenken.

    Die Bundesregierung hatte Anfang der Woche den Vorschlag ins Spiel gebracht, Alkoholausschank in besonders betroffenen Regionen unter bestimmten Bedingungen befristet begrenzen lassen.

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​Gerade durch die Routine-Tests der Lehrer fallen immer wieder Infektionen auf, zuletzt am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stadtlohn und an der Anne-Frank-Realschule in Ahaus. Der Kreis Borken arbeitet bei allen Tests mit einem Labor in Münster zusammen, erzählt Ellen Bulten. „Dort haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Ergebnisse liegen meist am nächsten Tag vor.“ Dass es nun einmal zwei Tage gedauert hat, sei im Vergleich zu Erfahrungen in anderen Kreisen, wo es manchmal bis zu einer Woche dauert, immer noch sehr positiv.

Das Kreisgesundheitsamt hat die Quarantäne für die Schüler aufgehoben, nur der nachweislich infizierte Mitarbeiter der OGS bleibt weiter zu Hause.

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