Arbeiten sollen im November abgeschlossen sein
Radroute wird ausgebessert

Heek -

Sie macht Adel und Ritterromantik erlebbar und gilt als so etwas wie die Königin der Radrouten im Münsterland – die klangvolle 100-Schlösser-Route. Und Heek ist Teil der Westroute.

Freitag, 23.10.2020, 10:49 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 19:58 Uhr
Heek auch in Zukunft Teil der 100-Schlösser-Route bleiben – und dies mit guten Wegen für den Radverkehr.
Heek auch in Zukunft Teil der 100-Schlösser-Route bleiben – und dies mit guten Wegen für den Radverkehr. Foto: Markus Gehring

Gerade mit Blick auf den Radtourismus in der Gemeinde ein Aushängeschild. Darum werden aktuell auch die zwei verbliebenen Schwachstellen durch die Dinkelgemeinde ausgebessert.

Gut 400 Meter des Herrenweges von der L 573 bis zur Autobahnunterführung stehen bei Regen gern unter Wasser. Wenig attraktiv für Radfahrer. „Die Arbeiten sind diese Woche angelaufen“, so Bauamtsleiter Herbert Gausling. Am kommenden Montag (26. Oktober) rückt die beauftragte Firma mit einer großen Fräse an.

​Die so genannte „wassergebundene Decke“ wird bearbeitet und soll dann einen rund 20 Zentimeter starken neuen Auftrag aus Splitt und Schotter bekommen. Kostenpunkt: Etwa 60 000 Euro.

Nicht ganz günstig

Parallel dazu wird auch ein Pflasterweg im Hagen saniert. „Das ist aber im Vergleich zu anderen nur eine kleine Maßnahme“, so der Bauamtsleiter. Beide Maßnahmen sollen bis Mitte November abgeschlossen sein. „Das muss zügig erfolgen, da wir die Maßnahmen bis Ende des Jahres abrechnen müssen“, erklärt Herbert Gausling. ​Dass die ganze Sache für die Gemeinde nicht ganz günstig ist, hatte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff in der Ratssitzung Ende August bereits betont. Insgesamt stehen gut 71 000 Euro im Raum. Allerdings liegt ein Förderbescheid über 23 200 Euro vor.

Gratis wurde derweil bereits eine dritte „Schwachstelle“ ausgebessert – an der L 573 zwischen den Ortsteilen im Zuge der Straßensanierung im Auftrag von StraßenNRW. Dabei wurden auch die Radwege neu asphaltiert und Überquerungshilfen in Form von Zuwegen geschaffen. Zuvor mussten Radfahrer noch einen Grünstreifen überqueren.

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