Hygienekonzept an der Kreuzschule
Gegenseitige Wertschätzung

Heek -

Die Corona-Infektionszahlen schnellen in die Höhe. Jetzt sind auch noch die Herbstferien vorbei und der Schulalltag steht wieder an. Damit Schüler und Lehrkräfte gut geschützt sind, gilt es, viele Corona-Regeln zu beachten. Auch in der Kreuzschule.

Mittwoch, 04.11.2020, 16:40 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 18:00 Uhr
Auch an der Kreuzschule gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie ein Hygienekonzept. Schüler und Lehrer haben sich daran gewöhnt.
Auch an der Kreuzschule gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie ein Hygienekonzept. Schüler und Lehrer haben sich daran gewöhnt.

Wenig überraschend: Nach wie vor müssen alle Schüler auf den Fluren Mund-Nasen-Schutzmasken tragen. Pfeile auf dem Boden markieren die Laufrichtungen. Desinfektionsmittelspender stehen in regelmäßigen Abständen verteilt auf den Fluren. In der Mensa gibt es ein innovatives und digitales System, mit dem sich Schüler vor dem Essen einen Platz reservieren müssen. So ist im Fall der Fälle eine Kontaktverfolgung bis auf den Platz genau möglich. Auch ist der Schulhof in verschiedene Bereich für die unterschiedlichen Stufen eingeteilt.

Aus freien Stücken

​Doch dem nicht genug. Von der Landesregierung kommen weitere Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie. So gilt die Maskenpflicht ab der fünften Klasse jetzt auch am Platz. Vorerst bis zu den Weihnachtsferien. Lehrkräfte dürfen die Maske im Klassenraum abnehmen, wenn der Unterricht das erfordert und sie Abstand halten können. Eine Vorgabe, die an der Kreuzschule wenig verändert.

„Bei uns haben auch schon viele, viele Schüler vor den Herbstferien die Masken aus freien Stücken im Unterricht aufgelassen“, sagt Schulleiterin Martina John . Auch sie selbst trage die Maske im Unterricht. „Es geht um gegenseitige Wertschätzung, indem man andere schützt“, hebt sie hervor. Und genau das funktioniere an der Kreuzschule bisher hervorragend. „Die Schüler ziehen mit.“

Masken-Notausgabestelle

​Und sollte mal ein Bändchen einer Schutzmaske reißen oder aus anderen Gründen Ersatz nötig sein, gibt es eine Masken-Notausgabestelle. „Das läuft bei uns über die Schulsozialarbeit und ist ganz unbürokratisch“, umschreibt die Schulleiterin den Not-Service. Ebenfalls sei es sehr erfreulich, dass alle Schüler und Lehrer nach den Herbstferien zurück in der Schule seien. „Wir hatten keine Probleme mit Reiserückkehrern“, so Martina John. Stichwort Quarantäne. Entweder wegen der Rückkehr aus einem Risikogebiet oder aufgrund einer Infektion. „Es zeigt sich einfach, dass hier alle die strengen Hygieneregeln verinnerlicht haben und aufeinander achten.“

Stoßlüften kein Problem

​Auch das von der Landesregierung empfohlene Stoßlüften in regelmäßigen Abständen sei kein Problem. „Glücklicherweise können wir das in allen Räumen“, führt die Schulleiterin aus. Das betreffe auch das sogenannte Querlüften. Und solange die Temperaturen es noch zuließen, seien die Fenster dauerhaft während des Unterrichtes geöffnet.

„Wir hoffen einfach, dass wir so lange wie irgendwie möglich, den Präsenzunterricht aufrechterhalten können“, sagt Martina John. Abgesehen von einem Massentest aufgrund eines Infektionsfalles im Mai hatte die Kreuzschule bisher Glück in Zeiten der Pandemie.

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