Verwaltung stellt Stand in Sachen Digitalisierung vor
iPads für ein Drittel

Heek/Nienborg -

Erfreuliche Nachrichten für alle Lehrkräfte in der Dinkelgemeinde: Die im Oktober bestellten iPads sind jetzt im Rathaus eingetroffen.

Donnerstag, 19.11.2020, 17:46 Uhr
Die Lehrer an den Heeker Schulen erhalten neue iPads. Die erst zwei Jahre alten Geräte, die sie derzeit benutzen, werden den Schülern zur Verfügung gestellt.
Die Lehrer an den Heeker Schulen erhalten neue iPads. Die erst zwei Jahre alten Geräte, die sie derzeit benutzen, werden den Schülern zur Verfügung gestellt. Foto: dpa

Aktuell werden noch alle notwendigen Apps und Programme aufgespielt, doch schon bald sollen sie an den drei Schulen in der Gemeinde verteilt werden. Und davon werden die Schüler im Idealfall sogar doppelt profitieren.

​Aus einem Förderprogramm für Lehrer standen Heek pauschal 44 000 Euro ohne Eigenanteil zu, dafür wurden am 4. November knapp 100 iPads ins Rathaus geliefert. Bereits 2018 hatte die Gemeinde die Lehrerinnen und Lehrer aus Eigenmitteln mit iPads ausgestattet – die werden nun den Schülern zur Verfügung gestellt.

50 000 Euro Eigenanteil

​Zudem bekommen die Schulen entsprechend der Schülerzahl aus dem „Sofortausstattungsprogramm für Schüler“ (mit einem Eigenanteil von 50 000 Euro) zu den bereits vorhandenen Geräten 144 neue iPads. Die Ladekoffer muss die Gemeinde aus eigener Tasche zahlen. Die Geräte sollen primär in den Klassen genutzt werden. In Zeiten von Corona können sie aber auch fürs Homeschooling an die Schüler verliehen werden.

„In Summe können wir dann gut 30 Prozent der Schüler in unserer Gemeinde mit iPads versorgen“, berichtete Jürgen Lammers von der Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales.

Abhängig von Lehrkräften

„Wie steht es denn um die technische Affinität der Lehrkräfte? Nutzen sie die Geräte?“ Diese Frage wurde fraktionsübergreifend im Ausschuss gestellt. Die diplomatische Antwort von Jürgen Lammers: „Es ist abhängig von der Lehrkraft, wie es läuft und angenommen wird. Das ist aber ein Grundsatzproblem an allen Schulen.“

Eine Studie, wie umfangreich die iPads im Unterricht eingesetzt werden, liege der Gemeinde jedenfalls nicht vor. Aber: Laut Verwaltung drängen die Schulen in Sachen Digitalisierung auf eine zügige Umsetzung. „Verständlich, denn es weiß ja niemand, wie sich das mit Corona und Homeschooling weiterentwickelt“, so Jürgen Lammers.

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