Tannenbaum-Sammelaktion der Kolpingsfamilie Heek
Strenge Auflagen erfordern Planung bis ins kleinste Detail

Heek -

Die geschmückten Tannenbäume haben ihren Dienst erfüllt. Im Ortsteil Heek sowie den Bauerschaften Averbeck und in Teilen Ahle ist die Kolpingsfamilie Heek am 16. Januar im Sammeleinsatz – zum mittlerweile 46. Mal.

Mittwoch, 06.01.2021, 18:02 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 18:11 Uhr
Die 46. Auflage der Sammelaktion unterscheidet sich stark von denen der vergangenen Jahre.
Die 46. Auflage der Sammelaktion unterscheidet sich stark von denen der vergangenen Jahre. Foto: Sabrina Rottmann

Wegen der Corona-Pandemie aber unter strengen Auflagen.

​„Es ist alles mit dem Ordnungsamt besprochen worden“, stellt Kolping-Pressewart Norbert Wieland klar. Bis ins kleinste Detail sei der Ablauf durchgeplant. „Es wird praktisch keinen persönlichen Kontakt geben.“ Zudem gelten für die Helfer der insgesamt neun Sammelteams viele Hygieneauflagen. So muss die Mund-Nasen-Maske immer getragen werden. Wird an den Türen für eine Spende geklingelt, geschieht das laut Konzept mit Handschuhen und der Abstand von zwei Metern zur Tür wird unmittelbar danach wieder eingenommen. Statt einer Box verwenden die Kolping-Helfer einen Apfelpflücker, in den die Spenden gelegt werden können. „So können wir garantieren, dass der Mindestabstand eingehalten wird“, sagt Norbert Wieland. „Baum einsammeln, Spende in den Pflücker legen und das war es in diesem Jahr“, stellt der Kolping-Pressewart klar.

Eine große Herausforderung

Kein Plausch an der Haustür, kein Beisammensein der Helfer nach verrichteter Arbeit – die volle Konzentration gilt der Sammelaktion als solche. „Natürlich ist es für alle unter den Bedingungen eine große Herausforderung, aber wir werden das meistern und die Spendengelder sind gerade in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig“, so Norbert Wieland.

Start für die Helfer ist am 16. Januar um 12 Uhr an der Schirmschoppe auf dem Marktplatz. Die Leitung der Aktion hat wieder Walter Mieling. Nach einer „strikten Einweisung“ (O-Ton Wieland) durch die Teamleiter machen sich die Teams dann auf den Weg. Fahrzeuge und Anhänger stellen Geschäfts- und Privatleute aus der Dinkelgemeinde. „Darüber sind wir natürlich wieder sehr froh.“

Übrigens sind die Spendengelder wieder für Bischof Ludger Alfert und die vielen Hilfsprojekte in Paraguay bestimmt. Im vergangenen Jahr kam die beachtliche Summe von 8500 Euro zusammen.

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