Kunstrasenplatz im Dinkelstadion
Heek unternimmt nächsten Anlauf auf Fördergelder

Heek/Nienborg -

Anfang Dezember war die Enttäuschung bei RW Nienborg, SC Ahle, SV Heek und der Verwaltung groß. Der Förderantrag für den ersten Kunstrasenplatz überhaupt in der Dinkelgemeinde fand keine Berücksichtigung. Doch jetzt wird ein neuer Anlauf unternommen.

Donnerstag, 14.01.2021, 17:52 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 18:04 Uhr
Ein Kunstrasenplatz soll mithilfe von Fördermitteln des Landes im Dinkelstadion entstehen.
Ein Kunstrasenplatz soll mithilfe von Fördermitteln des Landes im Dinkelstadion entstehen. Foto: dpa

Stichtag ist der 15. Januar. Bis zu diesem Tag muss der erneute Förderantrag eingereicht werden. „Wir sind in der finalen Abstimmung“, sagt Bauamtsleiter Herbert Gausling am Donnerstagmittag. Der Antrag werde fristgerecht eingereicht, es brauche sich niemand Sorgen zu machen. ​Das mit vielen Stimmen sowie Bildern versehene Antragskonzept sei „im Rahmen der Förderantragsstellung optimiert worden“, erklärt der Bauamtsleiter. Ob das hilft, wird sich zeigen. Bereits in der ersten Förderrunde war das Programm zigfach überzeichnet.

Zusätzliches Problem: In der zweiten Runde wird aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des NRW-Bauministeriums „nur“ noch eine 90-Prozent-Förderung geben. 2020 waren es noch 100 Prozent oder maximal 750 000 Euro.

Relevant für die Gemeinde Heek sind die Fördergelder im Regierungsbezirk Münster. Diese betrugen 2020 sieben Millionen Euro. 2021 sind es zwei Millionen Euro weniger.

„Die Chance ist ganz schwierig zu beurteilen“, sagt Herbert Gausling. Es sei derzeit nicht klar, welchen Schwerpunkt die Förderstelle lege. Sprich, ob Kunstrasenplätze in der Gunst weit oben stehen oder eher nach unten rutschen. „Wir können nur die Daumen drücken und das Beste hoffen“, bringt es der Bauamtsleiter auf den Punkt.

Wie letztlich selbst mit Fördergeldern die Finanzierung des ersten Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des SV Heek im Detail gestemmt werden soll, ist aktuell noch unklar. 890 000 Euro stehen derzeit für das geplante Kunstgrün im Raum. Die Vereine kalkulierten im Vorfeld mit 650 000 Euro.

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