Ludger Gausling will richtungsweisende Technologien fördern
In Heek entsteht Machercampus für Energie- und Umwelttechnik

Heek -

Zu einer Ideenschmiede im Bereich Energie- und Umwelttechnik könnte sich das ehemalige Hülsta-Gelände zukünftig entwickeln. Unternehmer Ludger Gausling möchte dort einen „Machercampus für Energie und Umwelt“ entstehen lassen. Baubeginn soll noch in diesem Monat sein, teilte Gausling auf WN-Anfrage mit.

Dienstag, 02.02.2021, 20:32 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 20:40 Uhr
Die ehemalige Versandhalle auf dem Hülsta-Gelände soll mit in den Machercampus einbezogen werden. Zudem wird ein neues Gebäude gebaut.
Die ehemalige Versandhalle auf dem Hülsta-Gelände soll mit in den Machercampus einbezogen werden. Zudem wird ein neues Gebäude gebaut. Foto: Rupert Joemann

„Der Machercampus wird ein offenes Ökosystem. Zugang dazu haben Menschen mit innovativen Ideen, Anwender, Unternehmen, Experten und Hochschulen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Ludger Gausling. Er kann sich vorstellen, dass unter anderem Studenten und Start-up-Unternehmen in den Gebäudekomplex einziehen. Studenten, so Gausling, könnten dort zum Beispiel ihre Bachelorarbeiten schreiben und Ideen entwickeln.

Der Machercampus soll ein Ort werden, „an dem neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden“, so Ludger Gausling. Zugleich sei der Campus „eine Keimzelle für neue Unternehmen, die diese Ideen zur Marktreife bringen“.

Sich selbst sieht Gausling nur als Initiator: „Ich bin Unternehmer, nicht Unterlasser. Ich möchte dabei andere unterstützen, gute Ideen in die Tat umzusetzen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie müsse man nach vorne schauen, so der Heeker. Deshalb soll das Projekt mit den Baumaßnahmen zügig beginnen. Der Bauantrag ist genehmigt.

Jetzt möchte Ludger Gausling den Kreis der Interessenten vergrößern. „Ich muss das nicht alleine machen“, betonte er. Der Heeker lädt Interessenten zur Mitarbeit und Beteiligung ein.

Er ist überzeugt, mit Energie und Umwelt zwei „richtungsweisende Technologien“ voranzutreiben. Gausling erhofft sich, dass auch die Gemeinde Heek davon profitiert. Wenn sich Start-ups mit ihrer Geschäftsidee behaupteten, könnten diese sich ja in Heek später niederlassen.

Einen Namen für den Machercampus hat Ludger Gausling auch schon: maakwi. „Wenn es darum geht, etwas in die Tat umzusetzen, sagen die Menschen im Münsterland ‚machen wir‘ oder einfach in Mundart ‚maak wi‘. Wer mit der hiesigen Mundart vertraut ist, für den bedeutet maakwi Unternehmergeist und Verlässlichkeit.“ Für alle anderen klinge das vielleicht etwas exotisch. „Und genau das verbindet der Machercampus – Bodenständigkeit und Innovation.“

Für das Projekt möchte Gausling auch die ehemalige Versandhalle nutzen. Dazu wird ein neues 42 mal zehn Meter großes Gebäude gebaut. In dem neuen Gebäude werden Büro- und Schulungsräume untergebracht. Im Bestandsgebäude sind praktische Arbeitsbereiche vorgesehen.

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