DRK-Ortsverein freut sich über hohe Bereitschaft
Zwei Blutspender mehr als im vergangenen Jahr

Heek/Nienborg -

Blutpräparate werden trotz Corona zur Versorgung der Patienten in akuten Notsituationen und chronisch Kranker benötigt.

Freitag, 05.02.2021, 17:27 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 17:30 Uhr
Zu den Terminen in Nienborg wurden im vergangenen Jahr 64
Zu den Terminen in Nienborg wurden im vergangenen Jahr 64 Foto: dpa

Darum gab es trotz Pandemie in der Dinkelgemeinde im vergangenen Jahr 16 Blutspendetermine – zwölf im Ortsteil Heek und vier in Nienborg. Und obwohl die Durchführung wegen des Virus’ für alle Beteiligten – DRK-Blutspendedienst West, DRK-Ortsverein und Spender – mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden war: Das Ergebnis war besser als 2019.

​„Die Spendenbereitschaft war sehr groß, das war wirklich toll und bemerkenswert“, bilanziert Ralf Rohling , Vorsitzender des DRK-Ortsvereins auf Anfrage. Insgesamt kamen 1192 Spender (2019: 1190) zu den 16 Terminen. Die Pandemie war also kein Bremsklotz.

Zu den Terminen in Nienborg kamen im vergangenen Jahr deutlich weniger Spender als 2019, waren es 2019 noch 369, fiel die Zahl 2020 auf 305. Dafür kamen deutlich mehr nach Heek, dort wurden 887 Spender (2019: 821) gezählt.

37 Erstspender

​Erfreulich für den Ortsverein war auch die Tatsache, dass es in beiden Ortsteilen 37 Erstspender gab – 30 in Heek und sieben in Nienborg. Und noch etwas freut Ralf Rohling: „Was man wirklich hervorheben muss, ist, dass sich alle Spender super diszipliniert verhalten haben und geduldig mit uns waren, wenn mal nicht alles direkt glatt lief.“

Nicht nur, dass wegen der Pandemie die Eingangsuntersuchungen mit Fiebermessen und strengen Hygienevorschriften den Ablauf als solches etwas verlangsamten. Nein, es kam auch einmal vor, dass der Blutspendedienst aus Münster die Spende beendete, ehe alle Spender an der Reihe waren. Etwas, das im Nachgang für einigen Unmut sorgte. „Das haben wir direkt geklärt. Das wird es nicht mehr geben. Jeder der spenden möchte, kann dies auch tun“, versichert Ralf Rohling.

Sechs neue Helfer

Eine große Hürde, die der Ortsverein nehmen musste, war, genügend Helfer für die Blutspendetermine zu finden. Denn vom eigentlichen Blutspendeteam gehören alle Helfer altersbedingt zur Corona-Risikogruppe und waren dementsprechend nicht im Einsatz. Die Aufgabe übernahm die Rotkreuzgemeinschaft im Kollektiv.

Erfreulich: Nach einem Aufruf fanden sich 2020 sogar sechs neue Helfer für die Blutspendetermine. „Das ist sehr, sehr erfreulich und eine große Entlastung“, so Ralf Rohling.

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