Wasserschaden bei RW Nienborg
Frost ließ die Leitungen platzen

Nienborg -

Als wenn RW Nienborg coronabedingt nicht schon genug Kummer hätte, kommt jetzt auch noch ein großer Wasserschaden hinzu. Den entdeckte der Vorsitzende Martin Mensing jetzt bei einem Routinerundgang.

Freitag, 19.03.2021, 18:27 Uhr aktualisiert: 19.03.2021, 18:30 Uhr
Von den durchnässten Wänden blättern bereits die Tapeten ab – auf die RWN-Mitglieder wartet einiges an Arbeit.
Von den durchnässten Wänden blättern bereits die Tapeten ab – auf die RWN-Mitglieder wartet einiges an Arbeit. Foto: Martin Mensing

„Der Schaden ist sehr ärgerlich. Damit haben wir sehr viel Arbeit, auf die wir gerne verzichtet hätten“, macht der Vorsitzende deutlich. Bei seinem Rundgang am Mittwoch habe er bemerkt, dass zwischen beiden Teilen der Kabinengebäuden Wasser durch die Decke tropfte.

​Beim Öffnen des Versorgungsraums im Erdgeschoss dann die bittere Erkenntnis: Die Wasseruhr war geplatzt. Auch die Leitung in einer Toilette im Obergeschoss war hinüber. Wahrscheinlich hat die klirrende Kälte im Februar Uhr und Leitung platzen lassen. Und so lief das Wasser durch alle möglichen Ritzen in die Räume des Erdgeschosses.

Leck lokalisiert und repariert

„Die erste Abhilfe habe ich mit Mitarbeitern des Bauhofs geschaffen. Wir haben die Hähne zugedreht und den weiteren Wasserfluss gestoppt. Wir arbeiten da mit dem Bauamt der Gemeinde sehr gut zusammen, die uns sehr gut unterstützen“, berichtet Martin Mensing .

Danach sei dann durch zwei Fachfirmen das Leck in der Wasserleitung lokalisiert und repariert worden. Zudem wurden im Kabinentrakt vier Trocknungsgeräteaufgestellt. Damit sollen in den kommenden Wochen der Boden und die Wände getrocknet werden.

Das exakte Schadensausmaß ist noch nicht bekannt. „Das muss noch komplett aufgenommen werden“, so der Vorsitzende. So sei auch noch nicht klar, ob die Heizung oder die Wasserpumpe Schaden genommen haben.

Jede Menge Arbeit

Demnächst wartet jede Menge Arbeit auf die RWN-Mitglieder. „Nach der Trocknung kommen sicherlich als Erstes die Arbeiten am Fußboden in der betroffenen Toilette im Dachgeschoss“, blickt Martin Mensing auf die Eigenleistungen voraus. Ebenso seien wohl Anstreicherarbeiten in den betroffenen Bereichen notwendig. „Alles weitere wird sich zeigen, wenn wir wissen, was sonst noch zu Schaden gekommen ist.“

Und wer kommt für den Schaden auf? Versicherungsnehmer ist die Gemeinde. Der Schaden sei bereits bei der Gebäudeversicherung gemeldet worden. „Ich hoffe natürlich, dass dem Verein keine Kosten entstehen. Wir setzen jetzt bereits sehr viel Manpower ein“, so Martin Mensing.

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