Umfrage zur Gestaltung und Nutzung des Epping‘schen Hofs
Heeker und Nienborger Vereine unterbreiten Vorschläge

Heek -

Der Themenkomplex als solches ist nicht neu. Im Gegenteil. Die Umgestaltung des Marktplatzes und des Außenbereiches des Epping‘schen Hofs stehen schon lange auf der politischen Tagesordnung. Auch über eine etwaige Vergrößerung des Bürgerhauses wurde in den politischen Gremien bereits mehrfach gesprochen.

Sonntag, 28.03.2021, 17:32 Uhr
Zahlreiche Anregungen zum Epping‘schen Hof erhielt die Kommune durch eine Online-Umfrage.
Zahlreiche Anregungen zum Epping‘schen Hof erhielt die Kommune durch eine Online-Umfrage. Foto: Till Goerke

​Der Wunsch wurde vor längerer Zeit von jenen Vereinen, die das Bürgerhaus nutzen, an die Verwaltung herangetragen. An-, Um- oder Neubau? Vieles ist erst mal vorstellbar für den denkmalgeschützten und ältesten erhaltenen Bauernhof in der Gemeinde. Doch bevor Entscheidungen getroffen werden können, muss der tatsächliche Bedarf und die Nutzung klar sein. Im Folgenden einige zentrale Ergebnisse der Umfrage.

75 Vereine und Institutionen wurden auf die Befragung mit 16 Fragen hingewiesen. 33 Rückmeldungen gab es. Dabei wurden auch die Vereine aus Nienborg angeschrieben. Als umfangreich bezeichnete Bauamtsleiter Herbert Gausling im jüngsten Bauausschuss das Resultat.

Das Spektrum der Anregungen war breit. Der Zustand und die Ausstattung der Küche – sie stammt aus dem Jahr 1990 – wurde ebenso bemängelt wie die der Zustand und das Alter der Sanitäranlagen. Auch seien die Räumlichkeiten für Versammlungen ab 80 Personen zu klein. Zudem sei die Raumhöhe in der Tenne zu gering. Die Folge sei eine schlechte Akustik.

16 Vereine/Institutionen nutzen laut Umfrage das Bürgerhaus regelmäßig, sechs könnten sich zukünftig eine Nutzung vorstellen und zehn streben keine Nutzung an.

Die Gemeinde hat bereits neues Mobiliar angeschafft und eine neue Reinigungskraft eingestellt.

Demnächst soll eine Arbeitsgruppe gegründet werden. Die Fraktionen hätten gerne Vereinsvertreter mit dabei. Zudem drängt die CDU auf eine weitere Präsenzveranstaltung mit den Vereinen. So es Corona zulässt. Die SPD-Fraktion möchte das Thema noch einmal im Kulturausschuss behandelt haben.

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