Ladenbau-Unternehmen ist von Corona-Krise betroffen
Dula gibt Grundstück im Gewerbegebiet Heek-West zurück

Heek -

Das Unternehmen Dula streicht an den Standorten in Ahaus und Vreden 24 Stellen. Die Corona-Krise hat das Unternehmen, das sich auf Ladenbau spezialisiert hat, voll getroffen. Auch der geplante Standort in Heek ist betroffen.

Donnerstag, 15.04.2021, 17:52 Uhr aktualisiert: 16.04.2021, 17:14 Uhr
Bei der Vertragsunterzeichnung für das Gewerbegrundstück in Heek vor fünf Jahren war die Welt noch in Ordnung: Heinz-Herbert Dustmann (r.) und Heeks Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff. In der Corona-Krise ist das Unternehmen schwer getroffen. Der Kaufvertrag wird gerade rückabgewickelt.
Bei der Vertragsunterzeichnung für das Gewerbegrundstück in Heek vor fünf Jahren war die Welt noch in Ordnung: Heinz-Herbert Dustmann (r.) und Heeks Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff. In der Corona-Krise ist das Unternehmen schwer getroffen. Der Kaufvertrag wird gerade rückabgewickelt. Foto: Dula

2016 hatten Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff und Dula-Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann ihre Unterschriften unter den Vertrag gesetzt: Auf insgesamt acht Hektar Land wollte sich das Unternehmen im Gewerbepark Heek-West ansiedeln, dort bis zu 200 Arbeitsplätze schaffen.

Nun der Schritt zurück. „Situationsbedingt sind wir hier gerade in Gesprächen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Heek, Franz-Josef Weilinghoff, zur Rückabwicklung des Vertrags“, erklärt Heinz-Herbert Dustmann.

​Das bestätigt Franz-Josef Weilinghoff auf Nachfrage. „Wir sind dabei, den Kauf rückabzuwickeln“, erklärt er. Die schwierige Lage des Unternehmens habe sich bereits zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr abgezeichnet. „Im Frühjahr sollten die Bauarbeiten dort eigentlich losgehen“, sagt der Bürgermeister. Doch schon im April 2020 habe es erste Signale gegeben, dass sich das Projekt erledigt habe. Erst vor Kurzem habe es dann aber den letzten Schritt in diese Richtung gegeben.

​Für die Gemeinde Heek sei das natürlich schade. „Bei dem Bauvorhaben ging es um eine Riesenfläche“, erklärt der Bürgermeister. Gleichzeitig macht er aber auch deutlich, dass es genügend andere Bewerber gebe. Auch möchte er dem Unternehmen Dula zukünftig noch Chancen einräumen.

„Wir sind ein Handwerker-Dorf“, sagt er. Das Unternehmen hätte ideal in das Gewerbegebiet gepasst. Sollte Dula zukünftig noch Interesse an einer Fläche in Heek haben, stehe die Gemeinde gerne bereit. „Wir wissen natürlich nicht, ob wir dann noch Flächen haben“, so Franz-Josef Weilinghoff.

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