Bürgermeister führt bereits Gespräche mit Unternehmen
Wöchentlich kommen weitere Anfragen

Heek -

Rund 6,5 Hektar Nutzfläche bei einer Gesamtgröße von 82 000 Quadratmetern: Das ehemalige Hülsta-Areal an der B 70 und in direkter Nähe zur A 31 ist bei Gewerbetreibenden in der Region ein Begriff. 20 Gewerbeflächen sind zu vergeben.

Freitag, 16.04.2021, 18:08 Uhr aktualisiert: 16.04.2021, 18:10 Uhr
Auf den 82 000 Quadratmetern des ehemaligen Hülsta-Geländes sollen sich 20 neue Unternehmen ansiedeln. Die Nachfrage sei laut Bürgermeister Weilinghoff groß.
Auf den 82 000 Quadratmetern des ehemaligen Hülsta-Geländes sollen sich 20 neue Unternehmen ansiedeln. Die Nachfrage sei laut Bürgermeister Weilinghoff groß. Foto: Markus Gehring

Wöchentlich trudeln Anfragen im Heeker Rathaus ein. Die Vermarktung läuft. Geklärt sind aber noch nicht alle Fragen.

Ein Baumarkt, ein Autohaus und eine Kita haben sich auf der Fläche bereits angesiedelt. Auch könnte dort ein Campus für Start-Ups entstehen. Viele weitere Unternehmen haben ihr Interesse bei der Verwaltung hinterlegt. „Es kommen wöchentlich Anfragen rein“, so Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff . Es seien eher zu viel als zu wenig.

Deshalb hat die Gemeinde die freie Auswahl, welche Unternehmen gewollt und welche nicht. Rund 1,5 Hektar sind bisher vergeben. Dass auf der Fläche trotzdem noch viel Erde und Schotter zu sehen sind, liegt nicht nur an der Erschließung, für die die Gemeinde mit zwei Millionen Euro in Vorkasse getreten ist. „Ich führe derzeit viele Gespräche auf verschiedenen Ebenen“, berichtet Weilinghoff.

Rat entscheidet über jede Ansiedlung

​Zum einen befindet sich der Bürgermeister als Chef der Verwaltung im Austausch mit den örtlichen Fraktionsspitzen. Um auszuloten, welche Unternehmen sich die Lokalpolitik auf der Fläche vorstellen kann. Und welche eben nicht.

Denn am Ende ist es der Rat, der über jede einzelne Ansiedlung entscheiden wird. „Zum anderen spreche ich mit den Unternehmen, die sich bei uns bewerben“, so Franz-Josef Weilinghoff. Denn natürlich gibt es auch Anfragen, die von vornherein keine Aussichten auf Erfolg haben, weil sie nicht die Zustimmung der Lokalpolitik erhalten würden.

Auch die Arbeitsgruppe „Gewerbegrund“ hat schon getagt.

Sie soll ganz allgemein ein Leitbild für das Gewerbe in der Dinkelgemeinde erstellen.

Die Vermarktung der Flächen läuft im Hintergrund auf Hochtouren. „Es ist ein paralleles Arbeiten. Die Gespräche auf verschiedenen Ebenen schließen sich nicht gegenseitig aus“, betont Bürgermeister Weilinghoff.

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