Interview mit "Casting Oma"
Susan Albers will ins DSDS-Finale

Susan Albers aus Rhede hat es unter die letzten fünf Kandidaten bei „Deutschland sucht den Superstar“ geschafft. Samstagabend präsentiert sie zwei Lieder und hofft auf den Sprung in die nächste Runde. Im Interview mit Claudia Feld erzählt die 29-Jährige von ihrem großen musikalischen Traum und ihren Chancen bei „DSDS“.

Freitag, 19.04.2013, 18:04 Uhr

 Susan Albers
 Susan Albers Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Worauf dürfen sich die Fans am Samstagabend freuen? Womit willst du die Zuschauer in der sechsten Liveshow überzeugen?

Susan Albers : Ich singe am Samstag den deutschen Titel „Tausend Tränen tief“ von Blumfeld und auf Englisch die Akustikversion „My Heart is refusing me“ von Loreen.

Was sind die Ziele, wie weit willst du kommen bei DSDS ?

Susan Albers: Top 5 ist schon wow, dann käme Top 3 und wenn ich das geschafft habe, wäre Finale noch das größte. Aber ich bin dankbar für jede Runde, die ich hier genießen kann, die ich auf der Bühne stehen darf und die Songs nach draußen bringen kann und deswegen versteif ich mich gar nicht zu viel darauf, denn es liegt einfach auch nicht mehr in meiner Hand.

Für das Format „DSDS“ bist du überdurchschnittlich alt und eine Frau – keine gute Kombination, wie die letzten Staffeln gezeigt haben. Wie schätzt du deine Chancen ein?

Susan Albers: Ich schätze meine Chancen gar nicht ein, weil es nicht nur von mir abhängt und wie ich singe. Das ist auch eine Frage von Sympathien und für wen die Zuschauer anrufen. Bei den jungen Mädels hat ein Erwin natürlich viel mehr Chancen als so eine Casting-Oma wie ich (lacht).

Gibt es noch einen Song oder ein Thema, das du den Leuten unbedingt noch zeigen möchtest bei DSDS?

Susan Albers: Ich würde gerne nächste Woche mal wieder eine Nummer am Klavier machen, wobei ich vom ganzen Stil her, denke ich mal, bisher alle Richtungen abgedeckt habe. Wir hatten große Balladen dabei, wir hatten Rockstücke dabei, wir hatten Dance und House dabei, also alles, was ich gerne mache. Das ist ganz wichtig unterm Strich, das sind nicht Sachen, die mir irgendwie aufgedrückt wurden und ich muss mich jetzt verstellen, sondern das sind alles Sachen, die ich gerne mache.

Du hast für DSDS deinen Beruf aufgegeben. Wie geht es weiter, falls du am Samstag rausfliegen solltest?

Susan Albers: Dass ich meinen Job zugunsten der Musik aufgeben wollte, stand eigentlich schon lange fest, DSDS war nur einer der Zeitpunkt-Stecker. Ich bin freischaffende Künstlerin, ich werde definitiv eigene Konzerte organisieren. Ich werde mit der Musik weitermachen und das zu meiner Lebensaufgabe machen. Wobei ich das Ziel auch unabhängig davon weiterverfolge, wie weit ich hier komme und mir eine langfristige Musikkarriere aufbauen möchte. Letztendlich wird auch in Zukunft die Musik meinen Alltag bestimmen.

DSDS ist nicht gerade als Sprungbrett für die große Karriere bekannt. Warum hast du dich entschieden, trotzdem mitzumachen und was versprichst du dir von der Teilnahme?

Susan Albers: Wenn man weiß, wer man ist und wo man weiß, wo man hin will, kann DSDS durchaus ein großes Sprungbrett sein. Wenn man sich natürlich nur auf alles andere verlässt und meint, jetzt nehmen einen die Leute wie Mama an die Hand und man muss selber nichts mehr machen, dann kann man den Leuten auch nicht mehr helfen. Man muss natürlich selber richtig mit anpacken. Was ich an dem Format so toll finde, ist, dass hier mit den Künstlern wirklich was passiert. Selbst ich hab eine enorme Entwicklung mitgemacht. Sei es, gesanglich, sei es, was das Stylische angeht. Was einem hier an die Hand gegeben wird an professioneller Arbeit, an Bühnenequipment, Sound, Styling, Haare, Makeup, das kann man alles für sich nutzen. Man kann DSDS auch als Kontaktnetzwerk und als Basis für eine große Karriere, für ein Leben in der Musik nutzen. Was man am Ende selber draus macht, liegt an jedem einzelnen und ich bin froh über jede einzelne Minute hier und würde das immer wieder genauso machen.

Einer deiner größten Wünsche ist, den Titelsong eines Disney-Films zu singen. Warum ausgerechnet Disney ?

Susan Albers: Ich bin mit Disney-Songs aufgewachsen. Bei dem Film „Arielle“, als das Lied „Ein Mensch zu sein“ kam, habe ich zu meiner Mutter gesagt, was das denn wohl soll, warum die mich nicht gefragt haben. Weil ich fand, das hätte ich auch genauso gekonnt. Da war ich sechs oder sieben. Alles, was in den Disneyfilmen melodisch passiert, hat mich von Kind auf geprägt und immer wieder tief berührt. Das ist einfach ein großer Traum von mir und hoffentlich bekomme ich mal die Chance, das zu machen. Schön fände ich natürlich eine richtig große Liebesgeschichte. Diese Songs, die einen berühren, so was wie „Die Schöne und das Biest“, diese großen Lieder, die auch nach Jahrzehnten noch bekannt sind.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1615320?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F155%2F4848846%2F4848847%2F
Nachrichten-Ticker